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Theaterstück und Podiumsdiskussion zu Antisemitismus im Fußball

Julius Hirsch aka „Juller“ ist auch Namensgeber für einen Preis des DFB mit dem Engagement im Fußball gegen Diskriminierung ausgezeichnet wird.

Julius Hirsch aka „Juller“ ist auch Namensgeber für einen Preis des DFB mit dem Engagement im Fußball gegen Diskriminierung ausgezeichnet wird.

Das Theater der Jungen Welt und der RB-Leipzig-Fanclub Rasenballisten e.V. laden im Anschluss an die Vorstellung von „Juller“ am 23. Mai um 19:30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion zu Antisemitismus und Fußball.

Theaterstück „Juller“ widmet sich Julius Hirsch

„Juller“ bringt das Leben des deutschen Fußball-Nationalspielers jüdischer Herkunft Julius Hirsch auf die Bühne. Das Theaterstück „Juller“ basiert auf der Biografie des siebenmaligen deutschen Nationalspielers, der im Holocaust ermordet wurde. Einst wurde Hirsch als Innenstürmer im DFB-Trikot verehrt, 30 Jahre später von den Nationalsozialisten nach Auschwitz deportiert.

Auch heute stehen die Bezeichnung „Jude“ oder einschlägiges antisemitisches Liedgut im Stadion als Beschimpfung der gegnerischen Mannschaft und ihren Fans. Zugleich setzen sich Vereine und Fanvereinigungen immer stärker und sichtbarer gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in deutschen Stadien ein. Wo steht der deutsche Fußball also in dieser Hinsicht?

Podiumsdiskussion im Anschluss an Theaterstück

Auf dem Podium im TdJW, das von den Rasenballisten e.V. initiiert wurde, diskutieren:

Alon Meyer, Präsident Makkabi Deutschland e.V.
Ronny Blaschke, freier Journalist und Buchautor
Jürgen Zielinski, Regisseur und Intendant des Theater der Jungen Welt
Moderation: Matthias Kießling, Rotebrauseblogger

Die Vorstellung von „Juller“ beginnt um 19:30 Uhr, der Vorverkauf für diese Vorstellung läuft exklusiv über den Rasenballisten e.V. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Das Podium beginnt gegen 21:15 Uhr, im Anschluss an das Theaterstück.

(Pressemitteilung: Theater der jungen Welt)