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Trotz Bundesliga-Debüt: Union-Ultras protestieren gegen RB

Plakataktion der Union-Fans beim letzten Aufeinandertreffen in der Alten Försterei 2015

Plakataktion der Union-Fans beim letzten Aufeinandertreffen in der Alten Försterei 2015
Copyright: imago/Camera 4

Zunächst muss RB Leipzig an diesem Sonntag im DFB-Pokal in Osnabrück im Stadion an der Bremer Brücke bestehen. Doch der Bundesligaauftakt in der Alten Försterei eine Woche darauf wirft bereits seine Schatten voraus. Organisierte Fans des 1. FC Union Berlin haben an diesem Freitag einen Stimmungsprotest gegen RB zu Beginn des ersten Bundesligaspiels angekündigt. Die Ultragruppierung Wuhlesyndikat 2002 schrieb am Freitag auf ihrer Internetseite, neben einer „optischen Aktion” als „Zeichen des Unmuts” die ersten 15 Minuten der Partie am 18. August schweigen zu wollen.

„Es gilt, den Protest weiter konsequent ins Stadion zu tragen und zu zeigen, dass wir mit der Idee vom Fußball in Leipzig nicht einverstanden sind”, heißt es in dem Beitrag. Dass Leipzig der Gegner bei der Bundesliga-Premiere ist, bezeichnen die Ultras als „Makel”.

Spiel gegen Leipzig nicht wie jedes andere

Das „Konstrukt” RB habe mit der Vorstellung der Ostberliner Fans nichts gemein. Unions Fußballkultur sei geprägt von „Mitbestimmung, Treue, Stehplätzen, Emotionen, Financial Fairplay, Tradition, Transparenz, Leidenschaft, Geschichten, Unabhängigkeit und Ehrenamt. Wie wir alle wissen, sind das Werte, die vom Konstrukt aus Leipzig mit Füßen getreten werden”, heißt es in dem Aufruf. „Daher gilt auch weiterhin: ein Spiel gegen Leipzig ist nicht wie jedes andere. Die Herangehensweise an diesen Spieltag darf niemals dem normalen Spieltagsablauf entsprechen!”

Das Team des Aufsteigers und der Verein seien über das Vorhaben informiert. Damit sei klar, dass sich der Protest nicht gegen die eigene Mannschaft richtet. „Es wird wohl kaum eine größere Bühne für unseren Protest geben, als diesen Spieltag und genau deshalb gilt es das auch zu nutzen”, so das Wuhlesyndikat.

Bei den vorherigen Zweitligabegegnungen hatten RB-Hasser unter anderem Buttersäure im Gästeblock verteilt. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Stadion waren Leipziger Fans beböbelt worden. Eine Frau berichtete in einem offenen Brief von Angriffen auf RBL-Fans. Beim ersten Auftritt von Rasenballsport in Köpenick hatten sich die Union-Fans schwarze Müllsäcke übergezogen. Beim zweiten Gastspiel plakatierten die FCU-Anhänger großflächig und warben für Mitbestimmung der Fans (siehe Foto). (RBlive/ukr/dpa)

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