Frauenfussball-Offensive RB-Frauen ziehen in die Red-Bull-Arena um
Die Frauen von RB Leipzig wollen nun öfter im großen Stadion spielen. Das kündigte CEO Tatjana Haenni an.

Leipzig/ukr – Das Frauenteam von RB Leipzig zieht es wieder vom beschaulichen Stadion am Cottaweg in die Red-Bull-Arena. Am Sonntag, den 15. November (16 Uhr), wenn die Männer Länderspielpause haben, gastiert Eintracht Frankfurt im großen Stadion. Nach Partien gegen VfL Wolfsburg 2023 und den FC Bayern München 2025 findet damit das dritte Pflichtspiel des Teams von Trainer Jonas Stephan in der Red-Bull-Arena statt. Bei beiden Partien kamen etwas mehr als 10.000 Fans.
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„Unser Ziel ist es, den Frauenfußball in Leipzig nachhaltig zu entwickeln und ihn für immer mehr Menschen selbstverständlich erlebbar zu machen”, sagt RBL-CEO Tatjana Haenni. „Dafür braucht es Sichtbarkeit, aber genauso Begegnungen und Möglichkeiten, mit unserer Mannschaft und dem Frauenfußball in Kontakt zu kommen.”
Haenni plant weiteres Stadion-Spiel im Frühling
Das Spiel am 15. November gegen Eintracht Frankfurt soll keine Ausnahme bleiben. Stattdessen plant Haenni offenbar eine Offensive des Frauenfußballs bei RB. „Wir wollen den Frauenfußball näher zu den Menschen bringen und ihn auch auf besonderen Bühnen erlebbar machen”,so Haenni. „Unser Anspruch ist, dass daraus langfristig immer mehr Berührungspunkte und Begeisterung entstehen, deshalb planen wir im Frühling 2027 bereits mit einem weiteren Spiel in der Red Bull Arena”, kündigte sie an.
Der Leipziger Frauenfußball braucht dringend Schwung, aktuell steht das Team nach einem schwachen Start auf Rang neun der Tabelle. Das mittelfristige Ziel ist die Qualifikation für internationale Wettbewerbe.