"Es ist frustrierend" RB-Frauen hinken in der Bundesliga Ansprüchen hinterher
RB Leipzigs Fußballerinnen bleiben in der Bundesliga hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Cheftrainer Jonas Stephan benennt Defizite und formuliert seine Wünsche für die Rückrunde.

Leipzig/fri – Die Hinrunde der Frauen von RB Leipzig endet mit einer 2:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim enttäuschend. Statt des angestrebten sechsten Tabellenplatzes rangiert das Team nach der ersten Saisonhälfte auf Rang zehn. „Wir waren als Gemeinschaft nicht gut unterwegs, weil wir keinen gemeinsamen Plan verfolgt haben, mit Ball in der Aktivität und gegen den Ball im Pressing“, analysierte RB-Cheftrainer Jonas Stephan laut LVZ die schwache erste Halbzeit gegen die TSG.
RB-Trainer will besseres Verhalten im Strafraum
Zwar habe es nach der Pause Fortschritte gegeben, insgesamt bleibe die Entwicklung aber unbefriedigend. „Es ist frustrierend“, sagte Stephan mit Blick auf die fünfte Niederlage in Folge. "Wir erzählen jetzt seit fünf Spielen immer das Gleiche, und jedes Mal soll ich dann im Kreis irgendwelche Worte dafür finden, irgendwas Positives erzählen“, so Stephan über die Negativ-Serie.
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Für die Rückrunde rückt der Coach vor allem die Effizienz in beiden Strafräumen in den Fokus. „Verhalten in der eigenen Box, Verhalten in der gegnerischen Box. Das sind die größten Themen“, erklärte er. Trotz der Kritik betonte Stephan: „Wir vertrauen dem Prozess.“ Im neuen Jahr soll sich das auszahlen. Auch mit einem größeren Kader, denn in den letzten Wochen schlug das Verletzungspech bei RB hart zu. Die letzte Chance auf ein Erfolgserlebnis im Jahr 2025 hat das Team am Sonntag (16 Uhr) am Cottaweg gegen den 1. FC Köln.