Kein einziger Schuss aufs Tor „Kein Pokalfight”: RB scheidet im Achtelfinale aus dem DFB-Pokal aus
Die Frauen von RB Leipzig sind im Achtelfinale des DFB-Pokals am 1. FC Köln gescheitert. Offensiv agierte das Team von Trainer Jonas Stephan viel zu harmlos.

Köln/Leipzig/dpa/sid/ukr – Die Fußballerinnen von RB Leipzig sind im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Im Duell der direkten Bundesliga-Nachbarn verlor das Team von Trainer Jonas Stephan beim 1. FC Köln mit 0:1 (0:1). Pauline Bremer (34. Minute) erzielte den einzigen Treffer und schoss die Rheinländerinnen ins Viertelfinale. RB enttäuschte offensiv, es gelang kein einziger Schuss aufs Tor.
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Stephan: „Fahren unzufrieden nach Hause”
Damit müssen die Leipzigerinnen weiter auf ihre zweite Halbfinal-Teilnahme in der Vereinsgeschichte warten. In der Saison 2022/23 hatte RB als damaliger Zweitligist überraschend die Vorschlussrunde erreicht und war erst am SC Freiburg gescheitert. Seitdem war für RB spätestens im Achtelfinale Schluss.
Trainer Jonas Stephan sagte enttäuscht: „Wir fahren unzufrieden nach Hause, konnten hier nicht wirklich einen Pokalfight abliefern, haben keinen guten Fußball gespielt, für den wir stehen möchten.” Aus dem Ballbesitz habe sein Team „viel zu wenig gemacht”, ärgerte sich der Coach. Schon am 9. November stehen sich Leipzig und Köln an gleicher Stelle erneut gegenüber– dann geht es in der Bundesliga um Punkte.
Eta-Team Union im Viertelfinale
Neben dem 1. FC Köln ist auch der 1. FC Union Berlin ins Viertelfinale eingezogen. Union erkämpfte beim schnellen und spektakulären Wiedersehen mit dem Hamburger SV nach 0:2-Rückstand und in Unterzahl ein 4:3 (3:3, 0:2) nach Verlängerung.
Wie sechs Tage zuvor beim turbulenten 4:4 im Bundesliga-Duell verspielte der HSV im Volkspark seinen Vorsprung, den Camilla Linberg (10.) und Paulina Bartz (33.) erzielt hatten. Jella Veit (68.) und Judit Pujols (72.) per direktem Freistoß aus rund 18 Metern glichen aus. Nele Bauereisen (80.) sorgte für die Union-Führung, die Jonna Wrede mit einem Traumtor aber aus rund 30 Metern (90.+4) wieder egalisierte. Nach Gelb-Rot gegen Samantha Steuerwald (100.) schoss erneut Bauereisen (113.) das Team von Trainerin Marie-Louise Eta zur Premiere in der Runde der letzten Acht.
RBL: Herzog - Dudek, Tuin, Mertens - Pusztai, Mathys (84. Norheim), Starke (C), Schimmer (78. Hulst) - Boboy, van Dijk (78. Pfister), Ásgeirsdóttir (66. Simonsson).
Tor: 1:0 Bremer (35.)