Mit Eintracht Frankfurt ist eine Rechnung offenUSA-Pläne waren "schnell erledigt": Marlene Müller will mit RB Leipzig Erfolge feiern

Von RBlive/msc 18.11.2022, 17:31
Marlene Müller jubelt mit RB Leipzig.
Marlene Müller jubelt mit RB Leipzig. imago/Matin Stein

RB Leipzigs Frauenteam wird am Samstag (19. November um 12 Uhr) die Bundesligistinnen von Eintracht Frankfurt empfangen. Bereits zu dritten Mal gibt es diese Paarung im DFB-Pokal und bislang war diese für die Sachsen stets der Schlusspunkt im Wettbewerb. Stürmerin Marlene Müller erklärt im Interview auf der Webseite des Deutschen Fußball-Bund (DFB), warum es diesmal anders werden soll.

RB Leipzig ist "ausnahmesweise nicht Favorit"

Die Angreiferin spielt ihre dritte Saison für den Verein und erzielte bislang fünf Tore in acht Spielen. Als Anführerinnen der Tabelle in der 2. Bundesliga sieht sie beim anstehenden Pokalspiel unterschiedliche Voraussetzungen, sowohl mental als auch spielerisch. "Ausnahmsweise werden wir mal nicht in der Favoritenrolle sein. Das ist auch mal ganz angenehm", erklärt sie.

Der Druck, jedes Spiel zu gewinnen, ist im Ligaalltag hoch. Schließlich versucht sie mit ihren Kolleginnen bereits seit dem letzten Aufstieg im Sommer 2020 den Angriff auf die 2. Bundesliga. Umso ärgerlicher war die erste Niederlage gegen Andernach, ein 2:3 vor eigenem Publikum.

Den Aufstieg gewichtet der Klub höher als den Titelgewinn im DFB-Pokal, aber gegen Eintracht Frankfurt hat Leipzig auch noch eine Rechnung offen. Das erste Spiel hatte RB knapp mit 0:1 verloren, die letzte Begegnung endet 0:4. "Wir wollen versuchen, diese Serie nun zu brechen", sagt Marlene Müller.

In der laufenden Spielzeit sind die Frankfurterinnen ungeschlagen. "Sie haben einen guten Lauf, das ist uns klar." Aber gegen Bundesligisten habe RB nie schlecht ausgesehen, erinnert sich Müller. 

USA-Aufenthalt ist vom Tisch

Die Ziele der Frauen von RB bleiben ambitioniert. Ihre eigenen hat Müller dagegen schon etwas zurückgesteckt. Eigentlich hatte sie mal den Plan, in den USA zu studieren. Das ist nun Geschichte. "Bevor ich nach Leipzig kam, hatte ich diese Idee. Aber durch Corona hatte sich das dann ziemlich schnell erledigt. Hinzu kommt, dass ich mich in Leipzig sehr wohlfühle", so die 22-Jährige.