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  5. Trotz Wolfsburg-Interesse: RB verlängert mit Viola Odebrecht bis 2030

RB schlägt Wolfsburg Warum Odebrechts Verlängerung mehr bedeutet als nur Kontinuität

Viola Odebrecht verlängert bei RB Leipzig vorzeitig bis 2030 – obwohl der VfL Wolfsburg Frauen um sie warb. Der Klub sendet damit ein deutliches Signal für die Zukunft seines Frauenfußballs

11.05.2026, 15:17
Trotz Interesses des VfL Wolfsburg verlängert Viola Odebrecht langfristig bei den Frauen von RB Leipzig.
Trotz Interesses des VfL Wolfsburg verlängert Viola Odebrecht langfristig bei den Frauen von RB Leipzig. Foto: Imago/Motivio

Leipzig/hen – Als RB Leipzig am heutigen Montag die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Viola Odebrecht bis 2030 verkündete, ging es um weit mehr als eine gewöhnliche Personalentscheidung. Denn der Klub verlängert nicht nur mit der Leiterin Frauen- und Mädchenfußball – er verteidigt gleichzeitig eine der Schlüsselfiguren seines sportlichen Zukunftsprojekts.

Durchmarsch in die Bundesliga

Zuletzt hatte sich der VfL Wolfsburg Frauen intensiv um Odebrecht bemüht. Dort wird zum Saisonende eine zentrale Position frei: Langzeit-Macher Ralf Kellermann verlässt den Klub und wechselt zu Borussia Dortmund. In Wolfsburg galt Odebrecht als absolute Wunschkandidatin für die Nachfolge.

Mehr zum Thema: Wolfsburg blitzt bei RB ab

Das allein zeigt inzwischen auch die veränderte Wahrnehmung des Leipziger Projekts im deutschen Frauen-Fußball. Als Odebrecht im Mai 2019 nach Leipzig kam, spielte die Mannschaft noch drittklassig in der Regionalliga. Unter ihrer Führung gelang der Durchmarsch bis in die Bundesliga.

In Leipzig entwickelte sich Odebrecht dabei nicht nur zur Organisatorin, sondern zunehmend auch zum strategischen Gesicht des Projekts.

RB setzt auf Kontinuität – und sendet ein Signal

Dass RB den eigentlich noch bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig verlängert, ist deshalb auch ein Signal nach außen. Der Klub will den eingeschlagenen Weg im Frauenfußball nicht nur fortsetzen, sondern beschleunigen. Gleichzeitig muss aber auch Odebrecht liefern. Nach dem XXL-Umbruch vergangenen Sommer folgt nun der nächste große Kehraus im Team, das in dieser Saison entäuschte und gerade Zehnter ist.

Weiterlesen: Odebrecht über die Saisonkrise bei RB

„Ich spüre eine große Wertschätzung im Klub und das Commitment der Geschäftsführung für unsere gemeinsamen Ziele“, sagte Odebrecht. „Inzwischen haben wir uns in der Bundesliga etabliert – aber was wir zu meinem Start im Jahr 2019 begonnen haben, ist damit noch nicht abgeschlossen.“

Auch Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer betonte die strategische Bedeutung der Personalie. Frauenfußball sei „ein schnell wachsender, dynamischer Markt“. Umso wichtiger sei es, diesen Bereich „mit großer Expertise und einem strategischen Blick zu führen“.

Schäfer lobte Odebrechts „Erfahrung“, ihr „großes Netzwerk“ und ihre „klare Handschrift“, die die Entwicklung des Frauenfußballs bei RB „entscheidend geprägt“ habe.

Vom Aufbauprojekt zum Standortfaktor

Tatsächlich hat sich die Rolle der Frauen-Abteilung in Leipzig in den vergangenen Jahren massiv verändert. Was einst als langfristiges Aufbauprojekt begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil der RB-Strategie.

Die Bundesliga-Etablierung gilt intern längst nur als Zwischenschritt. Infrastruktur, Professionalisierung und Nachwuchsarbeit sollen in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.

Dass ausgerechnet Wolfsburg – über Jahre das Maß der Dinge im deutschen Frauenfußball – nun bei einer Leipziger Führungskraft anklopfte, dürfte am Cottaweg deshalb auch als Bestätigung verstanden werden.

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