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Ausstiegsklausel im Sommer Gulacsi beim BVB als Bürki-Nachfolger gehandelt

Péter Gulácsi soll beim BVB auf der Liste stehen.

Péter Gulácsi soll beim BVB auf der Liste stehen.

Borussia Dortmunds Torhüter Roman Bürki fällt mit einer Schulterverletzung rund zwei Wochen aus - nun wird der Schweizer mit der angeblichen Suche seines Vereins nach einem Nachfolger konfrontiert. Nach Informationen der Bild-Zeitung sucht Dortmund einen neuen Torhüter, weil Bürki in seiner Form zu sehr schwanken würde.

Gulacsi als Ersatz für Bürki?

Auf der Kandidatenliste sollen Leipzigs Péter Gulácsi (30), der Kameruner André Onana (24) von Ajax Amsterdam sowie der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler Oddyseas Vlachodimos (26) von Benfica Lissabon stehen. Alle drei Keeper haben allerdings bei ihren Vereinen noch Verträge bis mindestens 2022, der RB-Keeper sogar bis 2023 plus Option. Allerdings: der Ungar besitzt eine Ausstiegsklausel, für die RB mit ihrem langjährigen Torwart noch eine Lösung finden will.

Der BVB hatte mit Bürki vor gut sechs Monaten bis zum 30. Juni 2023 verlängert, der 30-Jährige spielt seit fünfeinhalb Jahren für Dortmund. Am Dienstag hatte der BVB nach der Auswertung von MRT-Bildern mitgeteilt, dass der Schweizer "in den kommenden zehn bis 14 Tagen nicht zur Verfügung stehen" werde.

Dortmund und Gulácsi, passt das überhaupt?

Für einen kurzfristigen Wechsel im Winter ist es bei Gulácsi & Co. zu spät, das Transferfenster ist seit Montag geschlossen. Aber auch ein Wechsel im Sommer zum Ligakonkurrenten klingt bei Péter Gulácsi nach Stand der Dinge unwahrscheinlich. In Dortmund herrscht jetzt Bedarf. Sollte es um langfristigen Ersatz für den Stammkeeper gehen, wäre der im Sommer 31 Jahre alte Gulácsi vermutlich zu alt. Und für ihn selbst, dessen Entwicklung bislang immer mit RB Leipzig parallel lief, könnte wohl nur das Angebot eines Topklubs aus der ersten Reihe nochmal verlockend sein. Beim FC Liverpool hatte er den Durchbruch in jungen Jahren nicht geschafft.

(dpa/RBlive/msc)