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Von Ullrich Kroemer

Einladung an den FC Bayern Nagelsmann will sich nicht „selbst ins Gespräch” bringen

Bayern im Kopf? Julian Nagelsmann.

Bayern im Kopf? Julian Nagelsmann.

Julian Nagelsmann wählte ein „optisch sehr ansprechendes” Bild, wie er findet, um seine aktuelle Situation als Kandidat Nummer eins auf die Nachfolge von Hansi Flick als Trainer beim FC Bayern zu illustrieren. „Ich finde es nicht den richtigen Weg, dass man sich als Trainer wichtiger macht, als man vielleicht ist”, sagte der Coach von RB Leipzig. Es sei „schwierig, sich selbst ins Gespräch zu bringen, wenn nichts ist. Ich kann mich auch nicht hinsetzen und sagen, ich mache morgen mit Lena Gercke Schluss, weil ich nie mit ihr zusammen war.”

Heißt übersetzt: Nagelsmann findet den FC Bayern zwar ebenso attraktiv wie Model Gercke, doch man muss ihn schon fragen und Gespräche aufnehmen, wenn daraus mehr als ein medialer Flirt entstehen soll. Fakt ist: „Es gibt keinen neuen Stand, es gibt keine Gespräche und auch kein Angebot”, sagte der RB-Trainer bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln (Di., 18.30 Uhr). Alles andere seien „Utopie und irgendwelche Zukunftsdinger, über die man sich in der englischen Woche sehr wenig Gedanken machen sollte und machen kann”, so Nagelsmann.

Nagelsmann: „Ich beende nix, das nicht da ist”

Zwar unterstrich er erneut, dass er keinen „Krieg” mit RB anfangen werde, doch man darf die Aussagen als Einladung an den FC Bayern interpretieren, eine Offerte nach Leipzig zu senden. Nagelsmann mochte sich schließlich nur deswegen nicht näher zu einem möglichen Engagement beim Leipziger Konkurrenten äußern, weil er sich „nicht in ein Licht stellen will, das de facto nicht da ist.” Die Debatte um seinen möglichen Abgang mochte er schon gar nicht schließen: „Ich beende nix, das nicht da ist.”

Nagelsmann vergaß jedoch nicht hinterherzuschieben, dass sein Engagement auch seinen Preis für die Münchner hätte – unabhängig von der Rekord-Ablösesumme zwischen 15 und 20 Millionen Euro. Es geht dem Trainer um Einfluss und Kompetenz, die er in Leipzig ausreichend hat, während sein Kollege Hansi Flick genau das bemängelte und deswegen mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic aneinandergeraten war.

Nagelsmann: „Ich habe hier großes Mitspracherecht”

„Ich habe hier großes Mitspracherecht, wir entscheiden gemeinsam, was auf dem Spielermarkt passiert”, betonte Nagelsmann, öffnete aber auch hier die Tür für den FCB. „Es ist wichtig und wertvoll, dass der Trainer gehört wird, aber ich sehe die Meinung des Klubs gegenüber dem Trainer als noch wichtiger an. Ich bin keiner, der aus allen Wolken fällt, wenn der Klub einen strategischen Transfer macht, der uns ad hoc noch nicht allzuviel weiterbringt.”

Und ein Machtwort der Leipziger Klubführung? Blieb bisher aus. Ein Gespräch mit Klubboss Oliver Mintzlaff habe es zum Thema nicht gegeben, so der 33-Jährige. Eine Anfrage von MZ/RBlive zur Zukunft Nagelsmanns mochte Mintzlaff unter der Woche nicht beantworten. (RBlive/ukr)