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Expertise für RB aus Stuttgart? Gomez will keinen Trainerjob, Hitzlsperger verlässt VfB

Aktuell ist Mario Gomez als TV-Experte tätig.

Aktuell ist Mario Gomez als TV-Experte tätig.

Der frühere Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez hält sich für seine persönliche Zukunft alle Optionen offen, Trainer will er vorerst aber sicher nicht werden. "Klar ist, dass ich den Fußball vermisse, weil ich mehr als zwanzig Jahre gespielt habe. Dass das der Bereich ist, in dem ich mich auskenne und mich wiederfinde", sagte der 36-Jährige in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten" (Mittwoch).

Rückkehr nach Stuttgart kein Thema

Eine Rückkehr zum Bundesligisten VfB Stuttgart, bei dem er im Sommer 2020 seine aktive Karriere beendet hat, kann sich Gomez grundsätzlich vorstellen. Aktuell ist sie aber kein Thema. "Der VfB ist sportlich im Moment top aufgestellt und daher stellt sich mir diese Frage nicht", sagte der Ex-Profi. "Es gab keinerlei Gespräche dahingehend mit dem VfB, vielleicht irgendwann einmal in Zukunft, ja." In dieser Saison ist Gomez als Experte bei den Champions-League-Übertragungen von Amazon Prime Video im Einsatz.

Mario Gomez hat guten Draht zu RB Leipzig

Möglich wäre auch, dass er bei RB anheuert. Die Sachsen verstärken die Suche nach dem neuen Mann und favorisieren einen, der die Gepflogenheiten des Profigeschäfts kennt und Nähe zur RB-Philosophie hat. Gomez ist befreundet mit Florian Scholz und früherer Klient von Oliver Mintzlaff. Und er pflegt einen RB-Sprech: "Es gibt aber keine Leitplanken für mich, wo ich unbedingt hinwill. Klar ist nur, dass ich erst mal nicht Trainer sein will", sagt er im Interview. Was ihm allerdings fehlt: Die Erfahrung in der Vereinsarbeit.

Update: Laut Bild-Zeitung verhandelt er tatsächlich seit Wochen mit Oliver Mintzlaff. Aber es soll dabei um eine übergeordnete Position bei Red Bull gehen, nicht innerhalb des Vereins. Angebote hat er dem Bericht nach aber mehrere vorliegen.

Hitzelsperger war Sportvorstand - und wird den VfB verlassen

Erfahrung hätte hingegen Thomas Hitzlsperger, der beim VfB seit 2015 auf verschiedensten Posten wirkte, darunter als Sportvorstand und aktuell als Vorstandsvorsitzender. Dort hat er aber schon seinen Rücktritt angekündigt.

(RBlive/msc/mit dpa)