Gerüchte um RB Topverdiener bei Klubs aus Bundesliga und Italien im Gespräch
Vereine aus der Bundesliga und Italien beobachten die Situation von Lukas Klostermann bei RB Leipzig. Ein Wechsel im Sommer rückt näher.

Leipzig/fri – Die Zeit von Lukas Klostermann bei RB Leipzig neigt sich dem Ende. Nach Informationen der „Bild“ gibt es erste lose Anfragen aus der Bundesliga für den Verkaufskandidaten, zudem wird Interesse aus Italien kolportiert. Der 29 Jahre alte Verteidiger sollte schon im vergangenen Sommer verkauft werden, er kommt in dieser Saison nur auf minimale Einsatzzeiten. Sechs Spiele, 76 Minuten und ein Startelfeinsatz lautet die magere Bilanz.
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Weil er Ex-Nationalspieler noch ein paar gute Jahre vor sich haben dürfte, ist ein Wechsel nach Saisonende für alle Beteiligten wohl die beste Option. Trotz eines Vertrags bis 2028 gilt ein Transfer als realistisch. Die Klubführung um Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer will den Topverdiener (rund 7 Millionen Euro) gern von der Gehaltliste streichen. Als Ablöse erscheint eine Summe nahe Klostermanns Marktwert von 3,5 Millionen Euro denkbar.
RB Leipzig: Lukas Klostermann ist Topverdiener
Trainer Ole Werner erklärte die geringen Einsatzzeiten Klostermanns vor wenigen Wochen so: "Es ist eine Position, wo es Willi Orban und Castello Lukeba sehr sehr gut machen und wo du im Spiel in der Regel nicht so oft wechselst." Mit seinen sportlichen Qualitäten habe das weniger zu tun. Werner betonte, dass der verdiente RB-Routinier "nicht so weit weg ist". Jedoch warfen ihn kleinere Blessuren oder Infekte immer wieder zurück. Dass RB diese Saison nicht international spielt, ist auch ein Grund für Klostermanns Mini-Rolle.
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Der Defensiv-Allrounder wechselte 2014 vom VfL Bochum zum damaligen Zweitligisten nach Leipzig. Mit 332 Spielen liegt er in der ewigen Bestenliste hinter Yussuf Poulsen, Willi Orban und Peter Gulacsi auf dem vierten Platz. Klostermann erzielte 15 Tore für Rasenballsport, 12 bereitete er vor. Es sieht so aus, als ob er sich am Saisonende ohne weiteren Scorerpunkt von den Fans verabschieden müsste.