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Von Ullrich Kroemer

Gespräche mit Routiniers geplant RB sucht nach Strategie für Forsberg, Gulacsi & Co.

Auch 2021/22 noch bei RB Leipzig? Peter Gulacsi und Emil Forsberg.

Auch 2021/22 noch bei RB Leipzig? Peter Gulacsi und Emil Forsberg.

Trennung oder Konstanz? Das fragen sich derzeit viele Fans von RB Leipzig ebenso wie die Klubführung. Steuert Rasenballsport mit jahrelangen Leistungsträgern wie Marcel Sabitzer, Peter Gulacsi, Emil Forsberg und Marcel Halstenberg in die Zukunft oder nimmt der Klub die Verpflichtung des neuen Trainers Jesse Marsch und eines künftigen Sportdirektors zum Anlass, um auch im Kader einen Schnitt zu machen und wieder zu verjüngen?

Bei der Fankonferenz hatte Kluboberhaupt Oliver Mintzlaff gesagt: „Wir werden mit den Spielern sprechen und gucken, was passt für sie, was passt für uns und vernünftige Lösungen finden.” Zwar werde es keinen großen Umbruch geben, doch dass drei, vier Spieler gehen müssen, weil die Anzahl der Feldspieler auf 21 oder 22 verringert werden soll, steht fest. „Man muss auch mal verkaufen und Spieler abgeben. Da wird was passieren, aber wir werden versuchen, die Leistungsträger bei uns zu behalten”, sagte Mintzlaff. Im Team sei ein „extremst funktionierendes Korsett” vorhanden, das stabil bleiben soll. „Wir gehen nicht von einem Ausverkauf aus”, beruhigte der Geschäftsführer.

Welchen Kurs fährt RB Leipzig?

Wie die Bild-Zeitung berichtet, habe sich Mintzlaff mittlerweile bei Keeper Gulacsi gemeldet und Gespräche in Aussicht gestellt. Der Vertrag des Torhüters läuft zwar noch bis 2023, enthält aber eine Ausstiegsklausel von nur etwa 13 Millionen Euro, wodurch der Ungar unter anderem beim BVB, bei der AS Rom oder bei Tottenham gefragt sein könnte. Gulacsi hatte sich am Freitag nicht eindeutig zu seiner Zukunft äußern wollen.

Laut Kicker (Montag, Print) soll „in Kürze” auch mit Sabitzer, Halstenberg und Forsberg gesprochen werden. Auch bei dem Führungsspieler-Trio – alle Verträge enden 2022 – ist die Zukunft noch komplett offen.

Aktuell scheint auch der Klub diesbezüglich seinen Kurs zu suchen. Die Chance ergreifen, vor Anbruch des letzten Vertragsjahres Geld für die Nationalspieler einzunehmen und neue, jüngere Helden aufzubauen oder die bewährten und verdienten Spieler für weitere zwei Jahre behalten, um die Mannschaft stabil zu halten? Keine einfache Situation aktuell für RB, denn schließlich müssen vor allem der neue Trainer Marsch und auch der potenzielle Sportdirektor gehört werden, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Nach den angekündigten Vertragsauflösungen des bisherigen Sportdirektors Markus Krösche und von Noch-Trainer Julian Nagelsmann lenken derzeit Mintzlaff, Chefscout und Kaderplaner Christopher Vivell sowie Florian Scholz, kaufmännischer Leiter Sport, die sportlichen Geschicke bei RB. (RBlive/ukr)