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Von Ullrich Kroemer

„Zusammenarbeit hätte keinen Sinn mehr gemacht” Warum Markus Krösche gehen musste

Hat am Dienstag seine Sachen gepackt: Markus Krösche.

Hat am Dienstag seine Sachen gepackt: Markus Krösche.

Die Vertragsauflösung von Sportdirektor Markus Krösche ging im Orkan um den Transfer von Trainer Julian Nagelsmann zum FC Bayern München weitgehend unter. Zwar kam die Trennung nach den Gerüchten der vergangenen Wochen nicht unerwartet, doch der Zeitpunkt überraschte nun schon. Wahrscheinlich war es Klubstrategie, Krösche in einem Abwasch mit Nagelsmann zu verabschieden. Daher durfte oder musste der 40-Jährige noch vor Saisonende gehen. Bereits am Dienstag räumte er seinen Schreibtisch.

Was Krösche davon hält, lässt sich aus seinem Statement ablesen. „Ich wünsche dem Klub und der Mannschaft alles Gute und bedanke mich bei allen für die erfolgreiche gemeinsame Zeit“, ließ er übermitteln. Einsilbiger und nichtssagender kann man sich kaum verabschieden.

Update:

Mintzlaff: „Hat sich nicht danach angefühlt, dass wir den Vertrag verlängern wollen”

Klubchef Oliver Mintzlaff äußerte sich am Dienstag bei der Pressekonferenz zu der Causa. Er bedankte sich bei Krösche für eine „ordentliche” Zusammenarbeit und „gute, vertrauensvolle und faire Gespräche”. Krösches Ex-Vorgesetzter sagte: „Wir gehen im Guten, sogar sehr Guten auseinander.”

Doch Mintzlaff betonte auch deutlich: „Wir haben festgestellt, dass eine Zusammenarbeit über die Vertragslaufzeit hinaus für beide Seiten keinen Sinn gemacht hätte”, sagte der 45-Jährige. Und: „Es hat sich nicht danach angefühlt, dass wir als RB Leipzig sagen, dass wir den Vertrag verlängern wollen. Dann war es nur konsequent, beidseitig aufzulösen und nicht in ein letztes Jahr zu gehen.”

Warum RB nicht mit Krösche zufrieden war, blieb intern. Der Transfermarkt-Experte Manuel Veth twitterte, dass Krösches Amtszeit stets etwas „seltsam” verlaufen sei. „Ihm fehlten einfach die internationalen Verbindungen, damit es bei RB Leipzig funktioniert. Die meisten Unterschriften wurden von der exzellenten Scouting-Abteilung des Klubs umgesetzt”, so Veth.

Das überrascht nicht, höchstens, dass RB Leipzig angenommen hatte, dass der in der  2. Liga beim SC Paderborn bewährte Krösche plötzlich das ganz große Rad im Champions-League-Business würde drehen können.

Krösches Aufgaben haben fürs erste Oliver Mintzlaff, Chefscout Oliver Vivell sowie Florian Scholz, kaufmännischer Leiter Sport, übernommen. Gespräche mit Nachfolgekandidaten werden geführt. Falls RB das Pokalfinale erreichen sollte, wird Krösche noch einmal zum Team stoßen. Schließlich wäre ein möglicher erster großer Titel für RB Leipzig auch sein Erfolg. (RBlive/ukr)