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Scheiterte Haidara-Wechsel an Europa-League-Auslosung?

Der Wechsel von Amadou Haidara von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Der Wechsel von Amadou Haidara von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Die Sommertransferperiode endete für RB Leipzig enttäuschend. Zwei Neuzugänge hätten die Klubstrategen Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff Ende August gern noch verpflichtet. Doch Niemand kam mehr. Der Wechsel von Wunschkandidat Amadou Haidara soll wegen der Auslosung der Europa-League-Gruppen auf den letzten Drücker noch geplatzt sein.

Haidara-Versprechen an Champions League gebunden

Haidara hatte im Sommer seinen Vertrag in Salzburg um ein Jahr verlängert. Wie Sportbild (Print) berichtet, war dies die Bedingung, dass auch Marco Rose seinen Vertrag beim österreichischen Meister verlängert. Allerdings sei die Zusage Richtung Rose, Haidara zu halten, an das Erreichen der Champions League geknüpft gewesen.

Einen Tag vor Schließen des Transferfensters verpasste Salzburg durch ein 2:2 gegen Roter Stern Belgrad die Champions-League-Gruppenphase. Entsprechend stand auch ein Wechsel von Amadou Haidara am letzten Tag der Transferperiode wieder im Raum.

Verhindern zwei Spiele zwischen RB Leipzig und Red Bull Salzburg Wechsel von Amadou Haidara?

Allerdings sei dem Wechsel nach Leipzig die Auslosung der Europa-League-Gruppen in die Quere gekommen. Da Salzburg und Leipzig in die selbe Gruppe gelost wurden, habe sich „RB dem Vorwurf, dass Haidara nach Leipzig geht, um Salzburg aus dem Europacup zu schießen, nicht aussetzen“ wollen.

Nun soll der Wechsel von Amadou Haidara im Winter stattfinden. Damit wäre Haidara einer von drei Spielern, die RB im Winter verpflichten will. Zwei dieser Wechsel sollen bereits fix sein. Eine Verkündung des Haidara-Wechsels soll erst nach den beiden Spielen zwischen Leipzig und Salzburg stattfinden. Am 29. November treten die Klubs in Salzburg im Rückspiel der Europa-League-Gruppenphase gegeneinander an.

Marco Rose in Leipzig kein Thema – RB lehnt ungewöhnliche Klausel ab

Kein Thema sei für Leipzig ein Wechsel von Marco Rose in die Messestadt gewesen. Zwar gebe es immer wieder lose Kontakte mit dem gebürtigen Leipziger, aber RB habe von Anfang an auf die Karte Nagelsmann gesetzt. „Die Geschichte stammt aus der Welt der Fabeln“, erklärt auch Marco Rose selbst zu den Gerüchten, er sei Kandidat für den Leipziger Trainerstuhl gewesen.

Ungewöhnlich waren Wechsel von Salzburg nach Leipzig in der Vergangenheit nicht. Eine ganze Reihe von Spielern gingen diesen Weg. Laut Sportbild sollen manche Berater bei Verhandlungen sogar Wechselgarantien in Richtung RB Leipzig für ihre Spieler in den Verträgen mit Salzburg gefordert haben. Doch entsprechende Klauseln hätten die beteiligten Vereine aufgrund von „juristischen Bedenken“ abgelehnt.

(RBlive)