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Trabzon-Boss Agaoglu pfeift Fans zurück Sörloth-Belagerung „respektlos” gegenüber RB Leipzig

Zwischen den Fronten: Alexander Sörloth.

Zwischen den Fronten: Alexander Sörloth.

Nächstes Kapitel im Sommertheater um Alexander Sörloth: Nachdem Trabzonspor-Präsident Ahmet Ağaoğlu die Masse aufgeheizt hat, muss er sie nun wieder abkühlen. Das erinnert ein wenig an Ex-US-Präsident Donald Trump und den Sturm aufs Kapitol.

Trabzonspor-Boss Ağaoğlu: RB Leipzig wird Sörloths „Marktwert wieder kaputtmachen”

Ağaoğlu hatte nach Saisonende über den Stürmer von RB Leipzig gesagt: „Wenn es so weitergeht, werden sie seinen Marktwert wieder kaputtmachen. Schickt ihn wieder her, damit er an seine alten Glanztage anknüpfen kann. Als er von Palace zu uns kam, hatten wir gesagt, dass wir seinen Marktwert erhöhen werden. Wieso sollte eine ähnliche Konstellation mit Leipzig nicht funktionieren?”

Daraufhin belagerten die Fans von Trabzonspor den Norweger regelrecht und schickten ihm Millionen von Nachrichten – vor allem über sein Instagram- und Twitterportal, aber offenbar auch persönlich durch Anrufe und Textnachrichten. Sörloth verbat sich daraufhin via Twitter so viel Kontakt. „Hallo Trabzonspor-Fans", schrieb er. „Ich weiß eure Liebe und eure Unterstützung zu schätzen, aber bitte hört auf, mich anzurufen oder mir Nachrichten zu schreiben. Es macht mein Leben sehr stressig. Genug ist genug.” Einen Tag später löschte er nicht nur diese Nachricht, sondern räumte fast seinen kompletten Twitter-Account leer.

„Genug ist genug”: Der gelöschte Tweet von Alexander Sörloth.

„Genug ist genug”: Der gelöschte Tweet von Alexander Sörloth.

Nun pfiff Ağaoğlu die Anhänger zurück, um die Chance, Sörloth tatsächlich wieder zurückzuholen, aufrechtzuerhalten. BeIn Sports sagte er, zitiert via Karadenizgazete):

Trabzonspor hofft weiter auf eine Rückholaktion von Alexander Sörloth

„Meine Aussagen zu Sörloth waren zwar eindeutig, wurden aber unterschiedlich wahrgenommen. Ich habe klar gesagt, dass Leipzig in dieser Frage noch keine Entscheidung getroffen hat. Es ist respektlos gegenüber dem Verein, dass der Name des Spielers so oft erwähnt wird”, so der Präsident. Er vermute, dass RB zwei bis drei Wochen benötige, um Sörloths Zukunft im Klub abzuschätzen. „Nachdem der Verein seine Planungen für die nächste Saison getroffen hat, muss er entscheiden, mit welchen Spielern er weitermacht, welche Spieler er leiht oder welche Spieler er verkauft. Wir können über verschiedene Dinge sprechen, wenn das Bild etwas klarer ist, aber heute nicht”, so Ağaoğlu.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass RB das Experiment Sörloth aufgibt und mit einem oder zwei neuen Stürmern in die neue Saison geht. Ağaoğlu hat in der Hafenstadt Trabzon im Nordosten des Landes gegen die 1000 Kilometer entfernten Istanbuler Klubs den „Meisterschaftskampf” ausgerufen. Sörloth gilt als Wunschspieler des türkischen Ligavierten. Bevor er nach Leipzig kam, schoss er 33 Tore in einer Saison für Trabzon. (RBlive/ukr)