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Von Martin Henkel

"Genug ist genug" Sörloth wehrt sich gegen Fans von Trabzonspor

Mitten im Love-Sturm: Alexander Sörloth

Mitten im Love-Sturm: Alexander Sörloth

Alexander Sörloth ist in Bedrängnis. Weniger bei seinem Arbeitgeber RB Leipzig, der den jungen Norweger nach einem eher durchwachsenen Jahr dezent auf die Transferliste gesetzt hat und dem Vernehmen nach wohl bereit ist, seinen Stürmer abzugeben. Sondern, weil ihn die Fans seines vorherigen Klubs Trabzonspor mit ihrer Zuneigung überfordern.

Sörloth soll zurückkehren

Seitdem bekannt ist, dass Vizemeisters zum Verkauf seines Stürmers bereit ist, für den er vergangenen Sommer erst 20 Millionen Euro an Tranzonspor überwiesen hat, laufen die Anhänger des türkischen Erstligisten Sturm. Mit einer Aktion, dem Norweger einer Millionen Likes unter seine Social Media-Kanäle zu setzen, wollen sie den 24-Jährigen zu einer Rückkehr bewegen.

Die Angelegenheit ist aber aus dem Ruder gelaufen, denn aus einer wurden drei Millionen Herzchen plus einer ganzen Flut an Nachrichten und wohl auch Anrufen, weshalb Sörloth nun versucht, gegenzusteuern.

Mit "genug ist genug" schloss er eine Botschaft an die Belagerer seiner Accounts. "Hallo Trabzonspor-Fans", schrieb er. "Ich weiß eure Liebe und eure Unterstützung zu schätzen, aber bitte hört auf, mich anzurufen oder mir Nachrichten zu schreiben. Es macht mein Leben sehr stressig."

Schattenseite der Verehrung

Sörloth wird bei Tranzonspor über die Maßen verehrt. Vor seinem Wechsel zu RB hatte er 49 Spielen für die Türken 33 Tore erzielt und weitere elf vorbereitet. Fangemeinde und auch Verantworliche des Klubs würden den Skandinavier deshalb liebend gern zurückholen, notfalls auch auf Leihbasis, um ihn "wieder aufzurichten".

Bereits in einem Interview mit RBlive hatte der Norweger durchblicken lassen, dass die Verehrung auch ihre Schattenseiten hat. Sich dagegen zur Wehr zu setzen, ging aber zumnindest dieses Mal nach hinten los.

Seine Reaktion erzeugte jedenfalls gleich den nächsten Orkan. Diesmal reagieren die Fans mitunter ungehalten auf seinen Post. Er verstünde nicht, wie Sörloth die Liebe der Fans zurückweisen könne, schrieb einer, und  verwies auf Anhänger der rivalisierenden Klubs aus Istanbul - Besiktas, Fenerbahce, Galatasaray -, die sich nun angeblich lustig machen würden.

Sörloth trifft nur fünfmal

Auch RBlive bekam Post, in der ein Fan um Freigabe für Sörloth bittet, damit der Klubs von der Schwarzmeerküste den Istanbuler Klubs auf den "Schlips treten" könne.

Ob Sörloth die Wünsche erfüllt, ist allerdings äußerst fraglich. Allein an der Transfersumme dürfte der Wechsel scheitern. Vor allem aber daran, dass Leipzigs Trainer Jesse Marsch wohl gewillt ist, es mit dem Stürmer nochmal zu probieren, der vergangene Saison nur fünf Treffer erzielte. Von einer Liebeserklärung im Umfeld der Sachsen a la Tranzonspor ist der Norweger deshalb um einiges entfernt.

(RBlive/hen)