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Transfermarkt nach Corona Krösche scoutet intensiv, Schneider legt GesprÀche auf Eis

Markus Krösche hat bei RB Leipzig alle HÀnde voll zu tun.

Markus Krösche hat bei RB Leipzig alle HÀnde voll zu tun.

Sportdirektor Markus Krösche arbeitet trotz der Unsicherheiten in der Coronakrise weiter mit Hochdruck am Kader von Fußball-Bundesligist RB Leipzig. "Ich kann die Zeit nutzen, um den einen oder anderen Spieler noch intensiver anzuschauen, mir Scouting-Berichte in Ruhe durchzulesen", sagte Krösche am Wochenende bei Sport1. "Ich beschĂ€ftige mich mit Alternativen fĂŒr die nĂ€chsten zwei Jahre und schaue mir Ligen an, auf denen ich zuletzt vielleicht nicht so sehr den Fokus hatte." Konkrete GeschĂ€fte seien momentan aber nicht möglich.

Krösche: "Keiner weiß, wie es sich entwickelt"

Vieles bei der Kader-Planung ist laut Krösche momentan unklar. "Du weißt nicht, wie morgen deine eigene finanzielle Ausstattung sein wird", sagte er. "Du hast gewisse Budgets, in denen du dich bewegen kannst, du kennst den Markt und hast Kenntnisse ĂŒber GehĂ€lter und Ablösesummen. Aber keiner weiß, wie sich das mit Blick auf fehlende Sponsoren- und TV-Gelder entwickelt."

Kaufen ist bei Angelino und Schick aktuell keine Option

Krösche warnte vor den möglichen finanziellen Folgen einer langen Corona-Pause fĂŒr den Verein: "Wir werden genauso unsere Schwierigkeiten haben wie andere Vereine auch. Denn irgendwann kommen wir alle an unsere Grenzen und mĂŒssen Einnahmen generieren." Bis auf die drei Leihspieler Angelino, Patrik Schick und Ethan Ampadu haben alle VertrĂ€ge, die zumindest ĂŒber den Sommer hinaus gelten. Die Kaufoptionen sind allerdings aktuell praktisch wertlos. "Stand heute kann ich diese Klauseln definitiv nicht ziehen. Das ist so! Wir wissen nicht, wie sich gewisse Dinge entwickeln. In vier, fĂŒnf Wochen sind wir vielleicht ein stĂŒckweit schlauer." Immerhin hat er diese so ausgehandelt, dass genug Zeit bleibt.

Bleibt Timo Werner noch eine Saison?

Lukas Klostermann und Dayot Upamecano sind bis 2021 gebunden und gelten daher als dringlich fĂŒr GesprĂ€che eine VerlĂ€ngerung. Bei Upamecano kommt wie bei Werner hinzu, dass seine Ausstiegsklausel einen vorzeitigen Abschied möglich machen könnte. Die Aussagen von Markus Krösche deuten an, dass Wechsel im Sommer aber unwahrscheinlicher geworden sind. "England hat die gleichen Probleme wie wir. Sich darauf zu verlassen, dass die Uhren dort anders laufen, nur weil sie Investoren haben, ist falsch." Laut Sport1 sollen die GesprĂ€che zwischen Werners Berater und möglichen Interessenten komplett auf Eis liegen.

Jochen Schneider und Michael Zorc planen kurzfristiger

Jochen Schneider, der vor der Saison von RB Leipzig als Sportdirektor zum FC Schalke 04 gewechselt war, hat an seiner neuen WirkungsstĂ€tte "TransfergesprĂ€che vorerst auf Eis gelegt. Es geht jetzt um andere Dinge. Wir mĂŒssen PrioritĂ€ten setzen", sagt er bei Sport1. Ohnehin werde der europĂ€ische Fußball im Sommer einen komplett verwandelten Transfermarkt vorfinden. "Wir wissen noch gar nicht, wann der beginnen wird, weil wir vielleicht noch den Juli brauchen, um die Saison zu beenden", so Schneider. Aus rechtlicher Sicht haben Spieler allerdings die Möglichkeit, auf das Bestehen der VertrĂ€ge bis zum Sommer zu pochen. Auch Michael Zorc (Borussia Dortmund) findet: "Es geht momentan vor allem darum, die aktuelle Situation zu meistern als perspektivisch zu arbeiten."

(dpa/RBlive/msc)

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