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von Ullrich Kroemer

Akute Gelb-Rot-Gefahr: Ilsankers Liga-Premiere unter Nagelsmann dauerte nur 54 Minuten

„Kühler als gegen Wolfsburg”: Julian Nagelsmann über „Krieger” Stefan Ilsanker.

„Kühler als gegen Wolfsburg”: Julian Nagelsmann über „Krieger” Stefan Ilsanker.
Copyright: imago/Picture Point LE.

Das erste Bundesligaspiel von Stefan Ilsanker dauerte nur 54 Minuten. Dann nahm Trainer Julian Nagelsmann seinen ältesten Feldspieler bei RB Leipzigs 4:2 gegen Hertha BSC wegen akuter Gelb-Rot-Gefahr vom Platz. „Beim nächsten Kontakt wäre es in Unterzahl weitergegangen”, erklärte der Trainer.

Ilsanker war für den verletzten Marcel Halstenberg in die Startelf gerutscht und absolvierte als Innenverteidiger eine „ordentliche” Partie, wie Nagelsmann befand. Der „happy warrior” agierte mit Übersicht und Präsenz, spielte auch ein, zwei gute lange Bälle im Spielaufbau; Mentalität bringt der Österreicher eh immer ein.

Doch der 29-Jährige ist im Vergleich zu den Kollegen auch deutlich langsamer und bisweilen zu robust. Angesprochen auf Ilsankers heißblütiges Temperament sagte Nagelsmann lächelnd: „Er war schon deutlich kühler als gegen Wolfsburg im Pokal.”

Nagelsmann über Ilsanker: „Schön kühler als gegen Wolfsburg”

Dennoch kassierte der 30-Jährige eine frühe Gelbe Karte, als er Herthas Javairo Dilrosun auflaufen ließ (17.). „Die Gelbe Karte ist vertretbar, aber er kann auch nicht weg in der Situation”, bewertete Nagelsmann.

Nachdem der Defensivspezialist seinen Gegenspieler zu Beginn der zweiten Hälfte an der Seitenlinie foulte, hätte Referee Sören Storks den baumlangen Salzburger auch vom Platz stellen können. Nagelsmann sah das anders: „Er kommt mit sehr großer Dynamik, aber es ist keine Gelbe Karte. Doch da hätte Ilse etwas langsamer anlaufen sollen in der Situation. Ohne Gelb hätte er auch gegrätscht”, so der Trainer.

So brachte RB früh Kevin Kampl, Konrad Laimer rückte auf die Linksverteidiger-Position und Lukas Klostermann übernahm Ilsankers Part als Innenverteidiger. Ilsanker haderte zwar mit der Auswechslung, war aber nach dem Sieg dennoch froh über sein erstes Bundesligaspiel in dieser Spielzeit. Sein Trikot verschenkte er an die Fans und stapfte mit freiem Oberkörper zufrieden in die Kabine. (RBlive)

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