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"Andere waren uninteressant" Simakan war sofort von RB Leipzig überzeugt

Leipzigs Mohamed Simakan jubelt nach dem Treffer zum 4:0 gegen Stuttgart

Leipzigs Mohamed Simakan jubelt nach dem Treffer zum 4:0 gegen Stuttgart

Mohamed Simakan hat als Neuzugang bei RB Leipzig alle drei Bundesligaspiele über die volle Distanz absolviert. Mit dem Kicker (Montag) sprach er über seinen Start als Nachfolger der beiden Innenverteidiger, die den Verein im Sommer verließen.

Simakan tritt in die Fußstapfen von Upamecano

"Upa und Ibou haben aufgrund ihrer starken Leistungen das nächste Level erreicht", sagt er über Upamecano und Konaté. Die beiden spielen nun beim FC Bayern und beim FC Liverpool und Simakan schickt sich an, in ihre Fußstapfen zu treten. RB ist mit drei Punkten aus drei Spielen schlecht gestartet wie nie, aber er selbst lieferte dabei noch solide Leistungen ab. "Ich will ihren Job fortsetzen", sagt er. Um eine Aussage zu seiner Zukunft, ob RB für ihn genauso eine Durchgangsstation werden könne, schiebt er sich elegant herum. Deutet aber mit Blick auf die Nationalmannschaft an, dass er Ähnliches erreichen will, wie Upamecano - oder mehr. Erreichen könne er aber auch mit Leipzig viel, nicht nur in der eigenen Entwicklung.

Trotz Interesse von AC Mailand: "Andere Vereine waren uninteressant"

RB Leipzig brachte den Wechsel schon früh unter Dach und Fach. Im März bestätigten sich die Gerüchte, während er aufgrund seiner Knieprobleme noch operiert wurde, dass er ab Sommer bei den Sachsen spielt. Dem AC Mailand, der ebenfalls aufmerksam geworden war, sagte er ab. "Die anderen Vereine waren für mich uninteressant", so Simakan. Denn Leipzig habe ihm von Anfang an das bieten können, was er suchte.

Marseille, Straßburg, RB Leipzig

Mit zehn Jahren ging er immerhin schon das erste Mal von zuhause weg, als er zu Olympique Marseille an die Akademie wechselte. Die Schritte nach Straßburg und Leipzig waren für ihn daher nur konsequent. Es sei ihm "nicht so schwergefallen, nach Leipzig zu wechseln." Zwar vermisst er seine Familie und auch das afrikanische Essen. "Aber nicht so sehr, dass es mir deswegen schlecht gehen würde."

Lewandowski gemeinsam stoppen

Die Bundesliga findet er "wahnsinnig schnell und intensiv", im Gegensatz zur Ligue 1 auf einem ganz anderen Level. Mit Robert Lewandowski kommt am Samstag das größte Kaliber im Sturm auf ihn zu. "Alleine kann ich ihn nicht stoppen", gibt er zu. "Er kann aus dem Nichts ein Tor machen." Noch schwerer könnte es in der Champions League werden. In einer Gruppe mit Paris und Manchester City traut kaum jemand RB ein Weiterkommen zu. Zu groß sind die Namen, bei PSG jetzt sogar mit dem mehrfachen Weltfußballer Lionel Messi verstärkt. Aber: "Es ist nicht so, dass wir keine Chance haben", findet Simakan und erinnert an das letzte Jahr. Da hießen die Gegner Paris und Manchester United.

(RBlive/msc)