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Transferbilanz bei RB Wenig Entlastung trotz Rekord-Winter

Viel Bewegung bei RB Leipzig zum Ende der Transferphase: Doch hilft das den strauchelnden Leipzigern aktuell? Eine Einschätzung von RBlive-Reporter Ullrich Kroemer.

Von Ullrich Kroemer 04.02.2026, 09:48
Ein Kommentar von RBlive-Reporter Ullrich Kroemer.
Ein Kommentar von RBlive-Reporter Ullrich Kroemer. (Foto: imgao/RBlive)

Leipzig – Der letzte Transfertag in diesem Winter hatte es in sich bei RB Leipzig. Fünf der insgesamt zehn involvierten Personalien wurden am letzten Tag des Wechselfensters bearbeitet. So viel Betrieb herrschte bei RB im Winter noch nie. RB war einerseits gezwungen, angesichts von Ausfällen und Formschwächen nachzulegen, und bereitete andererseits bereits die neue Saison vor.

Lesen Sie hier: Marcel Schäfer zieht Transferbilanz

Mit etwa 23,5 Millionen Euro haben die Leipziger in diesem Winter hinter dem VfL Wolfsburg (25 Millionen) und vor Eintracht Frankfurt (21 Millionen Euro) das meiste Geld investiert. Vor allem in die Perspektive, denn außer Brajan Gruda ist kein Spieler dabei, der sofort helfen kann. 

Erfahrene Spieler passen weiter nicht ins Konzept

Doch Grudas Leihe ist ein Coup. Nach RBlive-Informationen hätte er auch zu Juventus Turin wechseln können, entschied sich aber für Leipzig. Turin wäre mit dem Auto auch zu weit gewesen. So spielt nun auch der zweite kreative Kopf der deutschen U21-Nationalmannschaft bei RB. Sollte Gruda im Sommer fest verpflichtet werden und Ouédraogo endlich wieder fit sein, könnte das Duo dauerhaft gemeinsam für Furore sorgen. Ab diesem Mittwoch soll Gruda mit dem Team trainieren und könnte dann am Sonntag beim 1. FC Köln (15.30 Uhr) bereits auflaufen. 

Dass RB vom Plan abwich, nur Vorgriffe für den Sommer zu tätigen, und stattdessen auch in Soforthilfe investierte, ist dringend notwendig angesichts der Kreativflaute in den vergangenen Spielen.

Doch es fällt auf, dass alle Transfers ausschließlich blutjunge Spieler mit Perspektive sind. Das ist schließlich das RB-Markenzeichen. Vor allem auf Flügelstürmer, die im neuen RB-System ihr Potenzial entfalten könne, haben es Schäfer und Co. abgesehen, damit diese nach Möglichkeit einschlagen wie Yan Diomande und für ein Vielfaches weiterverkauft werden können. Doch ein erfahrener Leitwolf, der hilft, die Champions League zu erreichen und die schwankenden Leistungen zu stabilisieren, passt offenbar weiter nicht ins Konzept.

Heikle Positionen bleiben

Doch diese Stabilität und Erfahrung braucht es spätestens im Sommer, denn Xaver Schlager wird wohl noch diese Woche final entscheiden, dass er RB verlässt. Dann ist ein neuer Steuermann auf der Sechser-/Achterposition im zentralen, defensiven Mittelfeld vonnöten.

Heikel bleibt die Situation bis Saisonende auch in der Innenverteidigung, wo RB in Abdoul Koné zwar einen Mann mit viel Perspektive verpflichtete, der jedoch sofort wieder zu Stade Reims zurückverliehen werden musste, um dort den Aufstieg in die Ligue 1 zu schaffen. Diese Abmachung sei der „Dealbreaker” gewesen, so Schäfer, „dass man sehr frühzeitig über einen Transfer reden kann, der dann aber erst im Sommer erfolgt”.

Alte Helden wurden abgegeben

Nachvollziehbar, doch RB hätte Koné bereits jetzt gebrauchen können. Bis dahin müssen die formschwache El Chadaille Bitshiabu und Lukas Klostermann den bis auf Weiteres verletzten Castello Lukeba ersetzen. Üppig besetzt ist Ole Werners Kader trotz des Rekord-Wintertransferfensters auf neuralgischen Positionen auf der Sechs/Acht und in der Innenverteidigung weiterhin nicht, um die „Königsklasse” zu erreichen. 

Doch das ist eine Frage der Prioritäten. Seinen Job hat Schäfer dennoch im Sinne der RB-Strategie ordentlich erledigt, auch weil es gelang, drei der vier aussortierten alten Helden abzugeben und so etwa zehn Millionen Euro an Gehalt einzusparen.  

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