Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Diego Demme hat wenig Bock, gegen Upamecano und Konate zu spielen

Diego Demme

Diego Demme

Diego Demme ist mit seiner aktuellen Situation und seinen Einsatzzeiten bei RB Leipzig „sehr zufrieden. Ich fühle die Wertschätzung der Trainer, der Fans und meiner Kollegen. Alles gut“, erklärt er im Interview mit der LVZ (Print).

Diego Demme genießt die Länderspielpause

Zwar habe er auch ab und zu draußen sitzen müssen und war vor allem „angefressen“, weil er in Neapel bis kurz vor Schluss nur auf der Bank saß. „Aber man darf sich nie hängen lassen, nie die Fehler bei anderen suchen, muss immer Gas geben.“

Auch nicht enttäuscht ist Diego Demme, dass er keine Einladung von der deutschen Nationalmannschaft für die Länderspiele gegen Spanien und Brasilien bekommen hat. Er mache sich „keinen Stress“ bezüglich der Weltmeisterschaft. „Ich kann mich wie im Verein auch nur mit Leistung ins Gespräch bringen.“ Auch wenn die Nationalmannschaft „das Größte sei“, hätte es in dieser Woche „tatsächlich wenig Sinn gemacht“, auf Länderspielreise zu gehen. „Mir tut die Pause gut, die letzten Monate waren sehr intensiv.“

Freude über Doppelbelastung mit RB Leipzig in Europa und Bundesliga

Trotz der intensiven Monate fühle sich die Doppelbelastung mit Europapokal und Bundesliga aber „super an, weil man die Früchte seiner Arbeit erntet. Wir haben uns für Europa qualifiziert, haben zum ersten Mal die Hymne der Champions League gehört, in der Europa League Neapel und St. Petersburg rausgehauen, freuen uns tierisch auf Marseille.“ Die Bundesliga bleibe aber das „Kerngeschäft“, weswegen man nach der Länderspielpause unbedingt in Hannover Punkte holen will.

Keine Gedanken machen sich Diego Demme und die anderen Spieler von RB Leipzig über die Zukunft von Ralph Hasenhüttl. „Sein Vertrag läuft bis 2019. Nein, das ist in der Mannschaft kein Thema. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich der Coach mit etwas anderem als RB beschäftigt.“ Kevin Kampl hatte zuletzt in der Sportbild noch erklärt, dass man „das Thema nicht ganz ausblenden“ könne.

Diego Demme hätte gern zwei Sachen von Naby Keita

Wenig Freude hat Diego Demme derweil am Innenverteidiger-Duo Ibrahima Konate und Dayot Upamecano. Zumindest wenn er gegen sie spielen müsste. Gegen sie zu stürmen mache „gar keinen Spaß. Die Jungs haben unglaubliche Körper, sind schnell, schlau. Also ich bleibe lieber im Mittelfeld.“

Wo er einen Naby Keita neben sich hat, der aus Sicht von Diego Demme ein sehr professionelles Auftreten hat. „Wer etwas anderes behauptet, lügt.“ Vor allem von seiner „Torgefahr und von einem Dribbling“ würde Demme gern etwas abhaben.