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Erfolgreiche Umschulung: BVB-Coach machte Halstenberg zum Linksverteidiger

Marcel Halstenberg spielt als Linksverteidiger spät für Deutschland.

Marcel Halstenberg spielt als Linksverteidiger spät für Deutschland.

Marcel Halstenberg kam im besten Fußballeralter noch zu einer Nominierung für die Nationalmannschaft. Im Interview bei der Westfalenpost spricht er über seine späte Berufung.

Mit 27 Jahren spielt Halstenberg doch nochmal für Deutschland

Gegen die Niederlande kam Marcel Halstenberg für Deutschland nicht nochmal zum Einsatz, nachdem er gemeinsam mit Lukas Klostermann und Timo Werner noch gegen Serbien auflaufen durfte. Jogi Löw startete am Sonntag ohne RB-Kicker und wechselte mit Marco Reus und Ilkay Gündogan zwei erfahrenere Kräfte ein. Die beiden sind allerdings auch die einzigen Feldspieler, die älter sind als Halstenberg, rechnete er im Interview vor. „So gesehen bin ich wahrscheinlich der älteste Frischling aller Zeiten.“

„Die Alten müssen irgendwann Platz machen“

Noch vor dreieinhalb Jahre war sein großes Ziel „die Bundesliga, nicht die Nationalelf“. Da spielte er nämlich noch für den FC St. Pauli und schaute die WM 2014 von der Couch aus. Dazu war er nach seinem Kreuzbandriss auch 2018 gezwungen, obwohl er in der Zwischenzeit unter Löw debütiert hatte. Eine zwiespältige Erfahrung. „Im ersten Moment war ich wie jeder andere Fan erst einmal nur traurig. Irgendwann wurde dann aber schon klar, dass es wohl einen Umbruch nach der WM geben würde“, verrät er. Löw sortierte die Stammkräfte Hummels, Boateng und Müller aus – und behielt Halstenberg dabei. „Irgendwann müssen die Alten für die Jungen Platz machen – auch wenn das jetzt hart klingen mag.“ Dabei kann er sich nun glücklich schätzen, dass er mit 27 Jahren noch zu den Neulingen gehört.

Nachzügler Halstenberg wollte gar nicht Linksverteidiger spielen

Aber Linksverteidiger sind eben rar gesät, auch in der Nationalmannschaft. Zu seiner heutigen Position kam Halstenberg ähnlich spät. David Wagner schulte ihn bei Dortmunds U23 vom Innenverteidiger um. „Ich wollte das eigentlich überhaupt nicht. Als Außenverteidiger muss man die Linie ja immer hoch und runter laufen. Das war damals zunächst nicht meine Idealvorstellung von Fußball“, sagt er heute. Das änderte sich nach ein paar Spielen. „Danach konnte ich mir gar nichts anderes mehr vorstellen als Linksverteidiger. Das habe ich unserem Trainer dann auch gesagt.“ Im Nachhinein könnte sich das als eine seiner besten Karriereentscheidungen herausstellen. Wer weiß, ob er seine Einladung auch als Innenverteidiger erhalten hätte.

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