Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte pr├╝fen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht f├╝r Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden f├╝r Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verf├╝gbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verf├╝gung:  ↻ Aktualisieren

Fehlt Timo Werner Sportsgeist? Sein Berater widerspricht

Berater und Klient: Karlhein F├Ârster (l.) und Timo Werner

Berater und Klient: Karlhein F├Ârster (l.) und Timo Werner

Timo Werners Wechsel zum FC Chelsea ist eines der letzten gro├čen Bundesligathemen in der vergangenen Woche gewesen. Eine ├ťberraschung freilich war der Transfer nicht. Wohl aber hat seine Weigerung, f├╝r RB das Champions-League-Finalturnier Mitte August in Lissabon zu spielen. Die hatte teils heftige Kritik an seiner Sportsmanship nach sich gezogen. Von wegen: loyal seinem alten Arbeitgeber gegen├╝ber.

Eine Abstimmung aller Beteiligten

Dagegen hat ihn nach RB-Coach Julian Nagelsmann und RB-Chef Oliver Mintzlaff auch sein Berater in Schutz genommen. "Was mich ├Ąrgert ist, dass Timo jetzt in eine Ecke gestellt und als schlechter Sportsmann dargestellt wird, der seine Teamkollegen im Stich l├Ąsst", sagte Karlheinz F├Ârster Sonntag bei Sport1.  "Dem muss ich ganz klar widersprechen und da kann ich dem, was Oliver Mintzlaff gestern vor dem Spiel gesagt hat, nur beipflichten!"

"Es w├Ąre f├╝r Timo alles andere als ein guter Start bei seinem neuen Klub gewesen, wenn er nach dem Urlaub erst noch f├╝r die Vorbereitung und die Champions League nach Leipzig h├Ątte zur├╝ckzukehren sollen", so F├Ârster weiter: "Daher war es die gemeinsame Abstimmung von allen Beteiligten - und nicht allein Timos Entscheidung - dass Timo zum 1.7. zu Chelsea wechselt, und nicht erst Mitte oder gar Ende August."

Bierhoff glaubt an Druck auf Werner

Auch Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff glaubt nicht an einen freiwilligen Verzicht von Timo Werner auf die Champions League. "Timo will immer spielen. Vielleicht gibt es da auch wirtschaftliche Aspekte. Zum Beispiel, dass Chelsea gesagt hat: Wir k├Ânnen nicht das Risiko eingehen, dass er verletzt oder m├╝de bei uns anf├Ąngt. Ich glaube, dass da von verschiedenen Seiten Druck auf Timo ausge├╝bt wurde", sagte der 52-J├Ąhrige am Sonntag im "Doppelpass".

Werners Wechsel in die Premier League war am vergangenen Donnerstag verk├╝ndet worden. Der 24-J├Ąhrige unterschrieb in London einen F├╝nfjahresvertrag und verdient dort angeblich zehn Millionen Euro im Jahr. Chelsea zieht die Ausstiegsklausel in Werners Vertrag, die bei 53 Millionen Euro liegt. (RBlive/mhe)