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Forsberg, André Silva und Co. Trainingseinstieg diese Woche, Marsch mahnt zu "Geduld"

Bald wieder ein Team: Jesse Marsch (l.) und Emil Forsberg

Bald wieder ein Team: Jesse Marsch (l.) und Emil Forsberg

Es füllt sich der Kader von RB Leipzig so langsam. Der erste EM-Urlauber ist bereits seit diesem Wochenende zurück am Cottaweg: Ungarns Nationalspieler Willi Orban. Das bestätigte RB-Coach Jesse Marsch am Rande des öffentlichen Trainings vorigen Dienstag. Mit ihm dürfte auch Nationalmannschaftskollege, Keeper Peter Gulacsi, am Montag seine Arbeit bei RB aufnehmen.

Auch Poulsen schon am Donnerstag zurück?

Weitere Spieler erwartet der neue Trainer des Bundesligisten aus Leipzig kommenden Donnerstag zurück. Marsch sprach von einer "großen Gruppe", zu denen Neuzugang André Silva (Portugal) gehören wird. Gleichzeitig werden wohl auch Profis ins Training einsteigen, die entweder nach der EM-Gruppenphase oder zu Beginn der K.o.-Phase aus dem Turnier ausgeschieden waren. Neben den Ungarn dürften das Josko Gvardiol (Kroatien) sein, Emil Forsberg (Schweden), die zwei deutschen Nationalspieler Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg sowie vielleicht auch schon Yussuf Poulsen, der mit dem Halbfinaleinzug Dänemarks neben dem Spanier Dani Olmo von allen RB-EM-Fahrern am längsten im Turnier war. Auf Olmo wird Marsch allerdings weiter verzichten müssen, denn der 22-Jährige ist stante pede zu Olmpia gereist.

Wie aber umgehen mit den Rückkehrern? Was kann man erwarten, vielleicht schon mit Blick auf den nächsten Test gegen Montpellier am kommenden Freitag? Marsch dämpft die Erwartungen. "Zum Glück habe ich das vor drei Jahren hier in Leipzig als Co-Trainer nach der WM 2018 in Russland erlebt", sagte er. Wichtig sei es, "Geduld" zu haben. Marsch: "Wenn wir die Ansprüche und Erwartungen zu hoch ansetzen, werden wir nur enttäuscht sein. Deshalb werden wir Schritt für Schritt arbeiten, um nicht zu viel Druck zu erzeugen. Die ersten Schritte sind wichtig, um ein Gefühl für die Gruppe zu entwickeln, sich wieder an die Belastung zu gewöhnen und über Videostudium neue Inhalte kennenzulernen."

Marsch, Simakan, veränderter Stil: Vieles ist neu bei RB

Wann also kann man mit einer Stammformation rechnen? Immerhin geht es schon in der ersten Augustwoche mit dem DFB-Pokalspiel bei Sandhausen in die neue Saison. Danach folgen drei Ligaspiele, darunter der erste große Test gegen den Vorjahresdritten VfL Wolfsburg. Doch auch die Partien zuvor gegen rückrundenstarke Mainzer zum Auftakt und den VfB Stuttgart haben es in sich – gerade vor dem Hintergrund, dass Marsch einige neue Spieler in den RB-Kosmos einfügen muss und selbst in seiner Rolle als Cheftrainer neu ist. Die Umstellung auf seine Ideen von Fußball tun zur Zeitnot ihr Übriges.

Marsch mahnt zu Realismus und nennt das Beispiel Dani Olmo, der nach der Europameisterschaft für Spanien auch noch am olympischen Fußballturnier teilnimmt. "Dani hat zu mir gesagt: Coach, ich brauche keine Pause." Lachen. "Das müssen wir Schritt für Schritt dosieren." Das gleiche gilt für den zweiten Olympia-Teilnehmer aus dem Kader des Vizemeisters, Benjamin Henrichs.

Vorteile der späten Rückkehr

Bis zum Saisonstart rechnet Jesse Marsch deshalb mit einer „guten Grundlage“ in Bezug auf das Gruppenfeeling und die neuen Inhalte seines Spielansatzes. Entwicklung aber ist eine Frage von Zeit, nicht eines Zeitpunktes. „Wir werden uns von Spiel zu Spiel entwickeln.“

Ganz der Optimist, als der er bekannt ist, sieht der US-Amerikaner aber auch die Vorteile einer Trainingsgruppe, die sich erst nach und nach füllt. „So kann ich besser mit Spielern arbeiten, die neu bei RB sind bzw. nur unter Julian (Nagelsmann, Ex-Trainer, Anm. Red.) agiert haben.“ Spieler wie Alexander Sörloth etwa, Hee-chan Hwang oder Mohamed Simakan zum Beispiel. „Das hat auch was für sich“, so der 47-Jährige. (RBlive/hen)