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"Freunde haben mir einiges erzählt" Kimpembe horcht Nkunku über RB aus

Alte Kumpels bei Paris St. Germain: Presnel Kimpembe und Leipzigs Chirstopher Nkunku (r.)

Alte Kumpels bei Paris St. Germain: Presnel Kimpembe und Leipzigs Chirstopher Nkunku (r.)

Presnel Kimpembe kennt Christopher Nkunku aus gemeinsamen Zeiten bei Paris St. Germain. Er freut sich deshalb außerordentlich, seinen Landsmann sowie früheren Kompagnon wiederzusehen und verriet vor dem vierten Duell zwischen RB Leipzig und dem französischen Topklub in den vergangenen zwei Spielzeiten über seine Verbindung zu dem Gegner in der Champions League (Dienstag, 21 Uhr): "Ich habe ja das Glück, dort Freunde zu haben. Sie haben mir einiges erzählt."

Mukiele und Nkunku gehören zum Freundeskreis

Was genau, verriet er natürlich nicht. Vermutlich war's Geplauder über dies und das, was abgeht in der deutschen Messestadt, gerade eben, wo es nicht so läuft wie noch in der vergangenen Saison, als Kimbempe Zeuge zweier enger Spiele war: Das Hinspiel gewann RB 2:1, das Rückspiel Paris 1:0.

Auch Nordi Mukiele dürfte zum Freundeskreis gehören, die beiden Abwehrspieler kennen sich neuerdings aus der Nationalmannschaft. Interna dürften aber tabu gewesen sein. Zu ernst ist die Partie, die beide Teams gewinnen wollen, wie PSG-Trainer Mauricio Pochettino am Montag behauptete, wobei er eher sich selbst gemeint haben dürfte: "Wir wollen an der Tabellenspitze bleiben", meinte er.

Mit vier Punkten ist Paris Gruppenerster, gefolgt von Brügge (ebenfalls vier) und Manchester City (drei Zähler). RB mit zwei Pleiten ist Letzter und peilt mindestens einen Punkt an, um im Rennen um Rang drei zu bleiben, mit dem ein Winter in der Europa League gesichert wäre.

Neymar fällt aus

Kimpembe und Pochettino wissen darum und zeigten deshalb Respekt vor dem Gegner. Der 49 Jahre alte Argentinier sagte: "Leipzig ist eine super Mannschaft, ein aggressives, athletisches Team mit viel Energie. Sie spielen schnell und direkt. Wir brauchen eine gute defensive Organisation."

Sein 26 Jahre alter Abwehrspieler, der neben ihm auf der Pressekonferenz im Prinzenpark-Stadion saß und gesetzt ist in seiner Innenverteidigung, sieht die Ausgangslage differenzierter. Er verwies auf Brügge und wollte damit sagen: Auch kleine Teams können uns wehtun. Die Belgier erschufteten sich ein 1:1 bei der Startruppe um Lionel Messi, Kylian Mbappé und Neymar, der gegen Leipzig allerdings mit Adduktorenproblemen ausfällt.

„Es wird ein kompliziertes Spiel", sagte der Nationalspieler. "Man hat es gegen Brügge gesehen.  Wir kennen Leipzigs Qualitäten." Er habe ja eben erstklassige Verbindung zum deutschen Gegner.

Vor allem Nkunku steht ihm nahe. Beide wurden in Paris ausgebildet und spielten zusammen, ehe der drei Jahre jüngere Edeltechniker 2019 nach Leipzig wechselte, um Spielpraxis zu bekommen. Nkunku sei ein "super Fußballer", sagte Kimpembe, der mit seinen Kumpel gern wieder zusammenspielen würde. "Wir kennen alle seine Qualitäten. Er zeigt, dass er zu den Großen des Fußballs gehört. Ich hoffe, dass er bald sein Debüt in der Nationalmannschaft geben kann." (RBlive/hen)