Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo

Für 18 Millionen Euro auf die Bank: Wieso Ademola Lookman nicht spielt

Bankdrücker: Ademola Lookman.

Bankdrücker: Ademola Lookman.
Copyright: Imago/Werner Otto

Er kam für 18 Millionen Euro vom FC Everton aus der Premier League. Aber er spielt nicht. Die Rede ist von Ademola Lookman, der einer der Wunsch-Transfers von RB Leipzig in diesem Sommer gewesen ist. Sein Trainer Julian Nagelsmann hat nun erstmals erklärt, warum der 21-Jährige bei ihm vornehmlich auf der Bank sitzt: Weil er u.a nicht trainiert, wie der Coach das von ihm verlangt.

Falsch bestollte Schuhe bei erstem Einsatz von Ademola Lookman für RB Leipzig

Nagelsmann sagte vor der Partie am Samstag gegen den FC Schalke 04 (15.30 Uhr): „Er hat wellenförmige Trainingsleistungen, die mal sehr, sehr gut sind und mal nicht so berauschend. Letzte Woche war ich nicht so zufrieden, was aber auch normal ist. Er war enttäuscht, weil er nicht so viel gespielt hat. Das kann ich nachvollziehen.“

Lookman war schon einmal bei den Sachsen, das erste Halbjahr 2018 auf Leihbasis. Damals noch unter Trainer Ralph Hasenhüttl schlug der englische Junioren-Nationalspieler sofort ein. Unvergessen sein erster Auftritt gegen Borussia Mönchengladbach im Februar, als er in den falsch bestollten Schuhen über den Rasen schlitterte und dennoch den Siegtreffer zum 1:0 markierte.

Bis zum Ende der Saison kam er auf 14 Kader-Nominierungen, sieben Spiele von Beginn an und fünf Treffer. Aktuell steht er bei einem Elf-Minuten-Einsatz gegen Frankfurt. Sein Coach erklärte das aber nicht als Rückstufung aufgrund mangelnden Einsatzes, sondern mit dem Umstand, dass sowohl er als auch seine Ideen für alle im Verein neu seien. „Ich bin neu und meine Inhalte sind es auch“, sagte er. „Ich wusste, dass selbst Spieler wie Willi Orban, Yussi Poulsen, Marcel Sabitzer, Emil Forsberg oder Kevin Kampl, die schon länger hier sind, erstmal ein bisschen ins Rudern kommen, um diese Dinge umzusetzen. Aber sie kennen das Stadion, die Fans, die Gegner und haben ein Stück weit weniger Probleme wie die Neuzugänge, für die nicht nur die Inhalte neu sind, sondern auch die Kollegen, das Umfeld, Stadion, neuer Verein, neue Gesichter.“

„Jedes Spiel hätte auch anders ausgehen können“

Für den 32-Jährigen bedeutet das, „die Verantwortung zu haben, diese Spieler erst dann zu bringen, wenn ich sicher bin, dass sie in der Lage sind, 100 Prozent gute Performance zu bringen. Und Mola hatte einfach wenig Rhythmus vergangene Saison, er hat bei Everton kaum gespielt.“ Konkret waren das nur drei Startelfeinsätze in der Liga, kein Tor und eine Vorlage. Im FA-Cup kamen weitere zwei Einsätze ab der ersten Minute hinzu. Summa summarum brachte er es auf 830 Spielminuten.

Ein anderer Grund, so Nagelsmann, liege in der Situation, in der sich RB gerade befindet. An der Tabellenspitze zwar, aber „wir sind noch nicht so stabil. Wir sind nicht über jeden Zweifel erhaben. Jedes der Spiele, die wir gewonnen haben, hätte auch anders ausgehen können.“

Ergo: Die Alteingesessene sollen die Stabilität bringen. „Die Spieler, die schon lange da sind“, sagte Nagelsmann, „wurden herausragend gescoutet und viele dieser Spieler halten, was sie schon in der 2. Liga versprochen haben. Und wie ich schon oft gesagt habe: Es geht nicht darum, mich gegen jemanden zu entscheiden, sondern für jemanden. Und es ist momentan nun mal schwer an Sabi, Timo, Yussi, Willi vorbeizukommen. Weil die es sehr, sehr gut machen. Da muss ich als Neuzugang ein bisschen mehr machen und das über einen längeren Zeitraum. Wenn sie das aber hinkriegen, bekommen sie ihre Chancen.“ (RBlive/mhe)

Werbung: RB Leipzig gegen Schalke bei Sky

Sie können nicht live im Stadion dabei sein? Das RB-Spiel gegen Schalke wird live exklusiv bei Sky übertragen. Ab 24,99 € sehen Sie neben der Bundesliga auch Champions League und den DFB Pokal und wenn Sie jetzt buchen erhalten Sie gratis das aktuelle Trikot Ihres Lieblingsvereins! *Hier Sky für 24,99 € buchen –>

Das könnte Dich auch interessieren