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von Martin Henkel

Gegen Lyon nur halbe Kraft? Nagelsmann will „leicht rotieren” – Lookman nicht dabei

Du spielst - vielleicht: RB-Trainer Julian Nagelsmann redet auf Yussuf Poulsen ein.

Du spielst - vielleicht: RB-Trainer Julian Nagelsmann redet auf Yussuf Poulsen ein.
Copyright: Imago/Sven Simon

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Olympique Lyon (Dienstag, 7. Dezember ab 21 Uhr live auf Sky) sprach Julian Nagelsmann über das ihm zur Verfügung stehende Personal.

Das Gesamtkonstrukt soll stabil bleiben

Große Veränderungen kündigte er im Vergleich zum Kader beim 3:1 gegen Hoffenheim vergangenen Samstag nicht an. Es fehlen weiterhin verletzt Willi Orban und Ibrahima Konaté, Tyler Adams und Kevin Kampl. Zudem hat der Trainer Ademola Lookman zu Hause gelassen, „weil andere aktuell gerade vorne dran sind", sprich vermutlich besser trainieren als der Brite.

Aufgrund leichter Blessuren, von denen der Trainer nicht weiß, wie sie sich bis zum Anpfiff entwickeln, hat er 19 statt der erlaubten 18 Spieler mit nach Lyon genommen. Auf jeden Fall erwägt er mit Blick auf die drei ausstehenden Spiele in der Liga gegen Düsseldorf, Dortmund und Augsburg „leicht zu rotieren”. Doch Nagelsmann versichert: „Das Gesamtkonstrukt soll stabil bleiben. Wir haben zwei, drei Spieler, die hohe Belastungszeiten haben. Und wir haben ein, zwei Spieler, auf die wir nicht verzichten können."

Aus diesem Grund wird wohl Yussuf Poulsen von Beginn an spielen, wie der Trainer durchblicken ließ und Nordi Mukiele den in der Königsklasse nicht gemeldeten Innenverteidiger Stefan Ilsanker ersetzen. Zudem ist Hannes Wolf mit dabei, der gegen Hoffenheim sein Debüt im RB-Trikot gegeben hatte.

Geld und Punkte

Abzuwägen, was wichtiger ist, ist deshalb ein Balance-Akt. In der Champions League ist RB bereits für das Achtelfinale qualifiziert. In der Liga, so der Trainer der Sachsen, „wollen wir die gute Ausgangslage in der Tabelle mit in den Weihnachtsurlaub nehmen."

Also nur halbe Kraft gegen OL? Niemals, antwortete Nagelsmann auf die entsprechende Frage eines französischen Kollegen. „Wir werden das Spiel nicht leichtnehmen, es steckt in uns drin, dass wir immer gewinnen wollen", versicherte er. Zudem gebe es "monetäre Gründe für den Klub, um zu gewinnen. Als deutscher Klub wollen wir außerdem Punkte für Deutschland sammeln." Ach ja, „und wir wollen gegen jeden Gruppengegner einmal gewonnen haben". Das Hinspiel hatte RB 0:2 verloren.

Was Nagelsmann weniger akzentuierte, war der Umstand, dass RB sich mit einem Remis als Gruppenerster bei der Auslosung am Freitag Hoffnung auf einen vielleicht eher schlagbaren Gegner machen kann. Zudem hätten die Sachsen Heimrecht im Achtelfinal-Rückspiel. „Das spielt auch eine kleine Rolle", sagte Nagelsmann, überzeugend aber klang das nicht. (RBlive/mhe)

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