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Gulacsi sauer: „So ein Tor darf eine Spitzenmannschaft nicht kassieren”

Erster Gegentreffer in der Bundesliga nach 499 Minuten: Peter Gulacsi.

Erster Gegentreffer in der Bundesliga nach 499 Minuten: Peter Gulacsi.
Copyright: imago/photoarena/Eisenhuth

Peter Gulacsi nahm nach der 0:1-Niederlage von RB Leipzig in Wolfsburg kein Blatt vor den Mund. Der RB-Keeper sagte freundlich, aber bestimmt, was er vom Abwehrverhalten vor dem Wolfsburger Treffer hält. Und auch Trainer Ralf Rangnick war not amused. Von Ullrich Kroemer.

In den Katakomben des Wolfsburger Stadions sagte Gulacsi: „Es geht nicht darum, dass wir ein Gegentor kassiert haben, sondern die Art und Weise, wie wir es bekommen haben.”

Nach zwei eigenen Eckbällen hatte Marcel Halstenberg den Ball auf der linken Seite durch einen Fehlpass hergeschenkt, was der starke Admir Mehmedi mit einem Traumpass auf Daniel Ginczek promt ausnutzte. Bis auf den kleinen Diego Demme war die Leipziger Abwehr in dieser Szene völlig entblößt. Zwar konnte Gulacsi Ginczeks Schuss noch parieren, doch dann kam auch noch Lukas Klostermann gegen den Torschützen Jerome Roussillon zu spät, der zum Tor des Tages abstaubte (50.).

Peter Gulacsi: „Das muss ein Weckruf sein”

„Das haben wir in letzter Zeit viel besser verteidigt”, ärgerte sich Gulacsi. „So ein Tor darf eine Spitzenmannschaft nicht kassieren. Das war sehr bitter.” Und: „Wenn wir so ein unnötiges Tor kassieren, kann man auswärts nicht gewinnen.” Klare Worte des Ungarn, der seine Vorderleute wachrüttelte: „Das muss jetzt ein Weckruf sein. Wenn man nicht mit 100 Prozent spielt, holt man in der Bundesliga keinen Punkt.”

Weiter Spielerstimmen zum 0:1 in Wolfsburg lesen Sie hier.

Ralf Rangnick: „Zu viele Spieler nicht Normalform”

Auch Trainer Ralf Rangnick wurmte die Situation. „Sowohl der Pass von Marcel Halstenberg, als auch das nicht vorhandene Umschaltverhalten von allen Abwehrspielern, die vorn waren, haben zu dem Gegentor beigetragen”, kritisierte Rangnick. Generell mahnte der 60-Jährige vor dem Europa-League-Spiel gegen Schwesterklub Red Bull Salzburg am Donnerstag: „Wir hatten heute zu viele Spieler auf dem Platz, die nicht ihre Normalform hatten. Da braucht man sich auch nicht darüber zu beklagen, dass wir das Spiel heute verloren haben.”

Auch Demme, der hinten aushelfen musste und dabei nicht gut aussah, richtete einen Appell an seine Kollegen: „Wir müssen als Mannschaft nach Ecken alle zurücklaufen, möglichst im Sprint. Dann hätten wir das Gegentor sicher verteidigen können. Aber wir dürfen den Ball gerade in solchen Umschaltmomenten gar nicht erst verlieren.” So aber sah Demme „unser schlechtestes Spiel der Saison”.

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