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„Habe überlegt, das Ganze abzubrechen”: Sabitzer spricht über umstrittenen Wechsel

„Okay, das ist der Schlüssel zum Erfolg”: Marcel Sabitzer über Julian Nagelsmanns Matchpläne.

„Okay, das ist der Schlüssel zum Erfolg”: Marcel Sabitzer über Julian Nagelsmanns Matchpläne.
Copyright: imago/Hartmut Bösener

Julian Nagelsmann trainiert aktuell den wohl stärksten Marcel Sabitzer, den RB Leipzig bislang gesehen hat. Auch wenn er nach vielen Einsätzen in diesem Jahr in den vergangenen beiden Spielen nicht mehr so präsent war. Der 25-Jährige ist mit 18 Scorerpunkte Leipzigs zweitbester Torschütze und Vorlagengeber hinter Timo Werner und absoluter Stammspieler. Im Gespräch mit Spiegel Online erklärt er den momentanen Erfolg.

Sabitzer: Vorbereitung und Vertrauen als Schlüssel zum Erfolg

Der Österreicher genießt das Vertrauen seines Trainers und ist umgekehrt beeindruckt davon, welche Lösungen Nagelsmann sich immer wieder für jeden Gegner einfallen lässt. „Im Spiel gibt es Momente, in denen man merkt: Okay, das ist der Schlüssel zum Erfolg", so Sabitzer. Und das, obwohl zu seiner Überraschung manchmal sogar Teambesprechungen vor Spielen wegfallen. „Nach der Platzbesichtigung hing in der Kabine nur eine Aufstellung, dann sind wir raus zum Aufwärmen." Das deutet Sabitzer als ein Zeichen des blinden Vertrauens. „Er hat vielleicht das Gefühl, dass schon alles gesagt ist und wir wissen, was zu tun ist. Zu viel Reden ist manchmal auch nicht gut.”

Gar nicht begeistert war Sabitzer vor fünf Jahren, in die zweite deutsche Bundesliga zu wechseln. Das tat er auch in einem Interview kund, nachdem er mit Red Bull Salzburg im ersten Jahr die Meisterschaft holte. „Mein Leihvertrag endet hier in Salzburg. Ich sage ehrlich, Leipzig ist in meinem Kopf nicht drin für die Weiterentwicklung", sagte er damals. 

Gegenwind bei Wechsel-Trick mit Red Bull Salzburg

Stattdessen ging es genau dorthin und am Ende der Saison stieg er mit dem Team von Ralf Rangnick in die erste Bundesliga auf. Und das, obwohl er eigentlich schon 2014 zu RB wechselte. Allerdings nur als Trick, um das Transferverbot seines Ex-Vereins Rapid Wien innerhalb Österreichs zum umgehen. „Wenn Sie mich so fragen: Wohlgefühlt habe ich mich damit nicht. Ich habe damals echt kurz überlegt, das Ganze abzubrechen, weil ich wusste, dass viel Gegenwind kommen kann", sagt er heute. Hat er aber nicht, stattdessen spielt er nun mit Julian Nagelsmann Champions League. „Sportlich hat es sich letzlich ausgezahlt.”

Verlässt Marcel Sabitzer RB Leipzig?

Ob es auch mal Zeit wird, weiterzuziehen? „Man wird sehen, wohin der Weg führt", sagt er. Im Falle, dass sein Weg steiler verliefe als der des Vereins, würde er Verständnis erwarten, dann solle auch die menschliche Seite zählen. „Der Verein weiß schon, was er an uns Spielern hat", so Sabitzer. RB-Fans dürfen sich zumindest bis zum Sommer beruhigen. „Im Moment, in dieser Saison kann mir nichts Besseres passieren, als hier zu sein." Sein Vertrag läuft aktuell bis 2022. (RBlive/msc)

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