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Ilsanker ging nach zwölf Gesprächen Nagelsmann: „Hat keinen Sinn mehr gemacht”

Wieder voll motiviert im neuen Trikot: Stefan Ilsanker.

Wieder voll motiviert im neuen Trikot: Stefan Ilsanker.

Auf Tribüne und Ersatzbank hat Stefan Ilsanker in den vergangenen Monaten eigentlich genug gesessen. Doch auch im DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen seinem neuen Klub Eintracht Frankfurt und RB Leipzig muss „Ilse” zuschauen. Das haben die Klubs bei seinem Wechsel so vereinbart.

„Ich war nicht involviert, und es war auch nicht mein Wunsch”, sagte RB-Trainer Julian Nagelsmann über die Klausel. Sportdirektor Markus Krösche und Frankfurts Manager Fredi Bobic hätten das ausgehandelt.

Doch warum ließ RB Leipzig den Routinier überhaupt im Winter ziehen, ohne Ersatz auf der Innenverteidigerposition zu holen. An der Ablöse von einer halben Million Euro kann es nicht gelegen haben.

Nagelsmann über Ilsanker: „Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass er mit Leib und Seele für uns spielen würde”

Nun erklärte Trainer Julian Nagelsmann: „Ich hab mich nach dem zwölften Gespräch mit ihm dazu entschieden, dass wir das nicht mehr weiter machen können. Er hat die Perspektive nicht mehr gesehen”, so Nagelsmann. Ilsanker sei häufig bei ihm und Krösche im Büro gewesen, um auf einen Wechsel zu drängen. „Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass er mit Leib und Seele für uns spielen würde, wenn er denn bleiben muss. Dann hat das am Ende des Tages keinen Sinn mehr gemacht”, sagte Nagelsmann.

Dass der Österreicher nun trotz der Nicht-Einsatz-Klausel zum Faktor für das DFB-Pokal-Spiel bei der Eintracht wird, indem er seinem neuen Trainer Adi Hütter wertvolle Hinweise gibt, glaubt Nagelsmann nicht. „Der Ilse will Frankfurt aufgrund seiner Leistung weiterhelfen und nicht, weil er viel erzählt. Adi Hütter ist ein sehr sehr guter Trainer, sie haben eine gute Analyseabteilung.” Ilsanker dürfe trotzdem gern was erzählen, „das gehört auch dazu. Aber ich sehe keine Gefahr, dass er alles verrät, was interessant sein könnte für dieses Spiel.”

Eintracht-Trainer Hütter: Ilsanker „hat als einziger die Mannschaft nochmal gepusht”

Ilsankers Einstand bei seinem neuen Klub verlief am Samstag trotz des dürftigen 1:1 bei Fortuna Düsseldorf positiv. „Er ist ein Mentalitätsspieler. Er hat das an sich. Wenn man ganz genau hingeschaut hat, hat man gesehen, dass er nach dem 1:0 für Düsseldorf als einziger Spieler die Mannschaft nochmal gespusht hat“, lobte Hütter. Scheint so, als stünde Ilsanker bei seinem Landsmann höher in der Gunst als bei Nagelsmann.

Nach viereinhalb Jahren bei RB Leipzig verabschiedete sich der österreichische Nationalspieler per Instagram von den Fans und Weggefährten in Leipzig.

(RBLive/ukr)