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Auf dem Platz im Tunnel Henrichs über "Buddy Nagelsmann"

Julian Nagelsmann sei absolute Autoritätsperson, findet Benjamin Henrichs.

Julian Nagelsmann sei absolute Autoritätsperson, findet Benjamin Henrichs.

Benjamin Henrichs könnte am Wochenende gegen den FC Augsburg zu ersten Mal ein Startplatz in der ersten Elf winken. Im Interview mit der Leipziger Volkszeitung sprach er viel über das Ankommen in Leipzig.

Henrichs führt eine Fernbeziehung

Bis er eine Wohnung gefunden hatte lebte er im Hotel, etwa zehn habe er sich angeschaut. Sein Problem: Leipzig ist voller schöner Altbauten, nur darin zu wohnen findet Henrichs nicht so attraktiv. Jetzt hat er woanders seinen Rückzugsort gefunden, in einer Hausgemeinschaft mit Konrad Laimer, Nordi Mukiele und Amadou Haidara. "Ich habe aber den größten Balkon", so Henrichs. Die Mitspieler und Nachbarn sieht er deutlich häufiger als seine Freundin, die in Zürich arbeitet. "Da bleibt nicht viel Zeit, sich zu sehen."

Keine Zeit für Spanisch

Zumal die Verbindung nach Frankreich vorher noch günstiger war. Der gebürtige Bocholter wurde in der Jugend von Bayer Leverkusen groß und wechselte von dort zur AS Monaco. Das hilft ihm heute auch bei der Integration ins Team. Denn mit der großen Fraktion von Franzosen kann er ohne Probleme kommunizieren. Lediglich spanisch fehle ihm. "Ob ich mich jetzt aber tatsächlich noch dazu bewegen kann, neben dem intensiven Spielbetrieb auch eine neue Sprache zu lernen, wage ich zu bezweifeln", so der 23-Jährige.

Nagelsmann ist ein "Buddy", aber auf dem Platz "im Tunnel"

Die Leidenschaft für seinen Sport war bislang in Leipzig am größten. "Was ich auf jeden Fall gemerkt habe, ist, dass die Leute hier fußballverrückter sind. Ich werde hier öfter angesprochen, auch als in Leverkusen", so Henrichs. Einen großen Unterschied findet er auch im Umgang mit seinem neuen Coach Julian Nagelsmann. "Es ist neu, den Trainer zu duzen, ihn beim Vornamen zu nennen." Das tue aber der Autorität keinen Abbruch, die der nur zehn Jahre ältere Übungsleiter ausstralt. Er ist aber dennoch eine wahnsinnige Autoritätsperson. "Vor dem Training ist er wie ein Buddy, aber sobald es auf den Platz geht, ist er im Tunnel."

(RBlive/msc)