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Jean-Kevin Augustin: Sein erstes deutsches Wort war „zurück“

Jean-Kevin Augustin.

Jean-Kevin Augustin.

Jean-Kevin Augustin hat bestätigt, dass es für ihn zwischenzeitlich bei RB Leipzig nicht leicht war. „Am Anfang ist alles gut gelaufen. Dann folgte eine weniger gute Zeit. Diese Phase lag an mir. Das Problem war die gesamte Anpassung“, erklärt der Stürmer im Interview mit Sportbild (Print).

Jean-Kevin Augustin nimmt sich Ratschläge von Hasenhüttl und Rangnick zu Herzen

Es habe mehrere Gespräche mit Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl gegeben. „Sie haben mir genau gesagt, was ich machen soll und auf welche Dinge ich achten muss. Das habe ich mir zu Herzen genommen und befolgt. Jetzt bin ich so weit, dass ich der Mannschaft helfen kann.“ Die letzten drei Bundesliga-Treffer von RB Leipzig hat allesamt der Franzose geschossen.

Nach seinem Wechsel zu RB musste Jean-Kevin Augustin vor allem sein Defensivverhalten verändern. Das erste deutsche Wort, das er lernte, war „zurück“. „Ich hörte es vom Trainer immer wieder, weil ich noch nicht so verinnerlicht hatte, auch viel nach hinten zu arbeiten.“ Inzwischen habe er diesbezüglich aber dazu gelernt und habe sein Stellungsspiel verändert.

Keine Meisterfeier für Bayern München in der Red Bull Arena

Vor dem Spiel gegen die Bayern am Sonntag gibt sich Augustin kampfeslustig. „Wir haben keine Angst vor ihnen. Ich denke, es wird ein großes Spiel. Wir müssen gut kontern und unsere Möglichkeiten zu Ende spielen. Wir wollen gegen die Bayern eine gute Leistung zeigen und punkten. Und damit verhindern, dass sie in unserem Stadion Meister werden.“

Falls Dortmund und Schalke am Wochenende ihre Bundesligaspiele beide nicht gewinnen, könnte Bayern München zum Abschluss des Spieltages am Sonntagabend mit einem Sieg in Leipzig deutscher Meister werden.

Jean-Kevin Augustin will über RB Leipzig in die französische Nationalelf

Noch unklar ist, wie es für Augustin in der französischen U21 weitergeht. Dort wurde er im vergangenen Jahr suspendiert. „Ich hatte ein klärendes Gespräch mit dem Trainer. Er sagte mir, dass wir alles, was war, zur Seite schieben“, sieht der 20-Jährige inzwischen die Probleme ausgeräumt. Ob er jetzt wieder eingeladen wird, weiß er allerdings nicht.

Das Ziel von Jean-Kevin Augustin ist allerdings sowieso die Nationalmannschaft Frankreichs und nicht die U21. „Der Trainer schaut sich sehr viele Spiele in Europa an – von daher bin ich sicher, dass ich es schaffen kann, wenn ich bei RB spiele“, sieht er seine Chancen im Nationalteam positiv. Noch auf den WM-Zug aufzuspringen, dürfte allerdings schwer werden.