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Julian Nagelsmann findet dank externer Berater Entspannung

Julian Nagelsmann lässt sich in Sachen Entspannung von externen Beratern helfen.

Julian Nagelsmann lässt sich in Sachen Entspannung von externen Beratern helfen.

Trainer Julian Nagelsmann vom Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim beschäftigt zwei externe Berater. „Ich habe zwei Leute gefunden, die mir sehr viel helfen bei verschiedenen Themen, überwiegend Gesundheitsthemen, um einen guten Grad an Entspannung zu haben“, sagte der 31-Jährige auf einer Veranstaltung der Rhein-Neckar Zeitung (RNZ). „Einer kommt aus der Wirtschaft und hat lange Zeit im Sport gearbeitet, und der andere kommt aus dem Basketball.“ Namen wollte Nagelsmann nicht verraten.

Julian Nagelsmann: „Die meisten wollen die nur die Kohle aus der Tasche ziehen“

„Es ist extrem schwer, im Profibereich Leute zu finden, die es ehrlich mit dir meinen“, sagte der künftige Trainer von RB Leipzig. „Weil die meisten wollen dir Kohle aus der Tasche ziehen.“

Beim RNZ- Sportforum war Nagelsmann nicht nur als Fußballexperte gefragt. Im ersten Teil der Veranstaltung ging es vor allem um die Kochkünste des 31-Jährigen. Am Ende der 45 Minuten am Herd verteilte er zusammen mit Benjamin Glück das Ergebnis an die Anwesenden. Glück wird Nagelsmann auch nach Leipzig begleiten und bei RB wie nun in Hoffenheim als Videoassistent arbeiten.

Nagelsmann hatte bei der TSG eine „außergewöhnlich schöne Zeit“

Noch für fünf Pflichtspiele ist Julian Nagelsmann TSG-Trainer. „Es ist sicher eine Erfolgsgeschichte und eine außergewöhnlich schöne Zeit. Ich bringe sie gut zu Ende, das verspreche ich Euch.“ Hoffenheim kämpft um einen Platz in der Europa League und hat bei fünf Punkten Rückstand auf Frankfurt auch noch Chancen auf das Erreichen der Champions League.

Sportdirektor Alexander Rosen muss auf den bisherigen Trainer verzichten.  „Meinen Freund Julian werde ich nicht verlieren“, kündigte er aber an. Nagelsmann hatte zuletzt in einer anderen Veranstaltung erklärt, dass Rosens erste Reaktion auf den Wechsel nach Leipzig „ein Schimpfwort“ gewesen sei. Nach dem Erklären der Motive habe er aber Verständnis für den Schritt gehabt.

Für die Zukunft sei auch der Posten bei einem internationalen Spitzenklub interessant. Das Interesse von Real Madrid hatte Nagelsmann im letzten Jahr noch frühzeitig abgeblockt. Da er „viel über Sprache kommt“, sei es „Gundvoraussetzung die Landessprache zu beherrschen. Sächsisch kann ich einigermaßen.“

(RBlive/ mki/ mit dpa und SID)