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Krisensitzung am Cottaweg: Krösche appelliert an die Spieler

Der Ton wird rauer: Markus Krösche.

Der Ton wird rauer: Markus Krösche.
Copyright: imago/Sven Simon

Am vergangenen Wochenende war Julian Nagelsmann nach dem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg in der Kabine laut geworden. Nach der neuerlichen 1:2-Pleite beim SC Freiburg übernahm Sportdirektor Markus Krösche die Krisenansprache. Noch am späten Samstagabend nach der Rückkehr aus Freiburg versammelte der 38-Jährige die Mannschaft. Das berichtete zuerst die Bild-Zeitung.

Die Spieler durften laut dem Bericht nach dem Rückflug und der Ankunft am Cottaweg nicht direkt nach Hause zu ihren Partnerinnen und Familien fahren. Stattdessen soll Krösche im Beisein von Trainer Julian Nagelsmann die Mannschaft bei einer 20-minütigen Standpauke in die Pflicht genommen haben. Er kritisierte, dass das Team Gier und Wille habe vermissen lassen, um Tore zu erzielen und den Sieg zu erzwingen.

Krösche fordert mehr Präsenz der Führungsspieler

Insbesondere von Führungsspielern wie Willi Orban, Emil Forsberg, Timo Werner und Marcel Sabitzer habe Krösche gefordert, mit gutem Beispiel voran zu gehen und mehr Verantwortung zu übernehmen - auch verbal.

Julian Nagelsmann hatte bereits nach dem Spiel über die zweite Hälfte gesagt: „Wir waren sehr träge in der Box, haben körperlich nachgelassen und von der Bank haben wir den Punch nicht mehr entwickelt. Es wirkte so, als wäre der eine oder andere etwas beleidigt. Das hat etwas mit Haltung zu tun. So kommen wir nicht voran. Wir spielen nicht so gut, wie wir uns das vorstellen.”

Nagelsmann: „Das ist nie ein schönes Zeichen für einen Trainer”

Update: Am Montagvormittag äußerte sich Nagelsmann dann bei der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu Krösches Machtworten. „Lieber wäre es mir, wenn der Sportdirektor das nicht machen müsste. Das ist nie ein schönes Zeichen für einen Trainer, wenn jemand anderes zur Mannschaft spricht.” Der 32-Jährige fügte hinzu: „Ich hätte gern eine Mannschaft, die nicht angreifbar ist, weder intern, noch medial. Das wünsche ich meiner Mannschaft, dass wir so performen.”

Der Chefcoach kündigte an, am Montagnachmittag selbst mit der Mannschaft in die Detailanalyse zu gehen. 14 Szenen hat er vorbereitet, dazu will er fünf grundsätzliche Themen ansprechen. Das betrifft unter anderem die Haltung und Mentalität einiger Spieler. Nach Videostudium und Trainingseinheit isst das Team noch gemeinsam in der Akademie zu Abend. (RBlive/ukr)

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