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Naby Keita: Mit Spezialvorbereitung zu Klasseleistung und Torerfolg

Artist am Ball: Naby Keita

Artist am Ball: Naby Keita

Nicht nur während des Spiels von RB Leipzig gegen Schalke (3:1), auch danach stand Naby Keita im Fokus. Seine starke Leistung dürfte die Wechselgerüchte noch befeuern.

Hasenhüttl lobt: Naby Keita einer der Besten gegen Schalke

Nicht nur wegen seines wichtigen dritten Bundesliga-Treffers zur 1:0-Führung (41.) gehörte Naby Keita gegen Schalke zu den Leistungsträgern bei RB. In der zähen ersten Hälfte war er der Spieler, der mit seinen Dribblings, Balleroberungen und Ideen den Unterschied machte.

Das honorierte auch Trainer Ralph Hasenhüttl: „Naby war bis zu seiner Auswechslung einer der besten Spieler auf dem Platz. Dass er heute zeigen konnte, wofür er steht und wie gern er für diese Mannschaft spielt, freut mich für ihn. In der Phase, als er sich mit dem Tor belohnt hat, hatten wir gerade wegen des verschossenen Elfmeters ein paar Probleme. Das zeigt, wie viel Mentalität dieser Spieler mitbringt.”

Auswechslung wegen Gelb-Rot-Gefahr

Manko jedoch wie so oft: Keita wurde häufig gefoult, ließ sich aber provozieren und teilte dann selbst aus. Schließlich sah er in der 54. Minute die Gelbe Karte nach einem Foul gegen Alessandro Schöpf. Dieses Vergehen allein hätte nich für eine Verwarnung ausgereicht. Doch Schiedsrichter Deniz Aytekin zählte Keita mit den Fingern in aller Ruhe sechs Fouls vor – in der Summe Gelb. So musste Hasenhüttl seinen heißblütigen Sechser nach 67 Minuten vom Feld nehmen.

Spezialvorbereitung und kein Angebot aus Liverpool

Nach der Partie verriet der Coach, dass der 22-Jährige besonders intensive Vorbereitung benötigte, um all die Wechselgerüchte um einen vorzeitigen Abgang auszublenden. „Wir betreiben sehr viel Aufwand, um die Jungs auf das Spiel vorzubereiten”, sagte Hasenhüttl. „Bei Naby war es noch ein bisschen mehr.”

Hasenhüttl sagte vor TV-Kameras, dass er hoffe, dass Keita bis zum Sommer noch viele Spiele für RB mache. Doch wenn Liverpool genügend Ablöse auf die vereinbarten etwa 70 Millionen für den Abgang im Sommer draufpackt, ist auch ein Transfer bis 31. Januar nicht unmöglich. Die Klubbosse vermeiden zumindest mittlerweile ein klares Nein. Noch allerdings sei kein Angebot für Keita eingegangen. „Es liegt für keinen unserer Spieler von irgendeinem Verein ein Angebot vor. Wir haben letztes Jahr im September schon eine Lösung gefunden. Ich gehe davon aus, dass er noch 19 Spiele bei uns spielt“, sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick bei Sky.

Der medienscheue Keita selbst mochte oder durfte sich nicht den Fragen der Journalisten stellen.