Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo
von Ullrich Kroemer

Nagelsmann treibt RB in Russland an: „Erfolg ist kein Besitz, sondern zur Miete”

„Die Brust ist breit, die Gier groß”: Julian Nagelsmann in St. Petersburg.

„Die Brust ist breit, die Gier groß”: Julian Nagelsmann in St. Petersburg.
Copyright: imago/Picture Point LE.

Nach 14:1-Toren in zwei Spielen die richtige Ansprache für eine Profi-Mannschaft zu finden, ist nicht so einfach. Julian Nagelsmann hat sich dafür einen schönen Vergleich zurechtgelegt, um seinen Spielern per Metapher nahe zu bringen, welche Einstellung jetzt gefragt ist. „Erfolg ist kein Besitz, sondern zur Miete”, sagte Nagelsmann vor dem vierten Gruppenspiel in der Champions League bei Zenit St. Petersburg (Di., 18.55 Uhr). „Und die Miete muss man bei Spielen alle drei Tage neu bezahlen, im Training jeden Tag, um weiter erfolgreich zu sein.”

Bei der Pressekonferenz im St. Petersburger Stadion sagte der 32-Jährige am Montagabend, dass auch er gespannt sei, wie das Team mit dem Höhenflug in den vergangenen zwei Spielen umgehe. „Die Brust ist breit, die Gier groß. Ich habe bei der Gruppe noch nie das Gefühl gehabt, dass sie müde oder satt ist und keine große Lust hat”, so Leipzigs Chefcoach.

Nagelsmann: „Werden nicht jedes Spiel mit sechs bis acht Toren gewinnen”

Nagelsmann betonte vor dem möglicherweise schon vorentscheidenden vierten Gruppenspiel in der Champions League: „Natürlich darf es gerne so weitergehen wie zuletzt. Ich denke den Jungs ist bewusst, dass wir einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen können.”

Die Reaktionen seiner Spieler auf die Krise und deren Aufarbeitung in den vergangenen Wochen ordnete der Fußballlehrer als „teilweise beeindruckend und teilweise logisch und konsequent” ein, „wenn man die Ziele sieht, die wir haben”. Gleichzeitig dämpfte der Chefcoach die Erwartungen. „Wir werden jetzt nicht jedes Spiel sechs bis acht Tore schießen, es reicht auch mal ein 1:0. Wichtig ist, dass die Jungs auf dem Gaspedal bleiben und weiter diese Gier haben, erfolgreich zu sein.”

RB Leipzig wünscht sich „Flow-Spiel” gegen Zenit St. Petersburg

Nagelsmann hatte das vor dem 6:1 in Wolfsburg mit „Haltung” umschrieben. Vor allem der Pokal führte dem Trainer-Jungstar und seinem jungen Team vor Augen, dass nicht immer ein kompliziert ausgetüftelter Matchplan vonnöten ist, sondern bisweilen die richtige Einstellung zum Spiel Knoten lösen kann. Nun sagte Nagelsmann vor dem Auftritt bei Zenit: „Es geht viel über die Gier, da ist die Idee nicht immer das ganz Entscheidende. Aber wenn beides zusammen kommt, kann es schon mal solche Flow-Spiele geben wie zuletzt. Das wünschen wir uns auch gegen St. Petersburg.”

Mittelfeld-Dauerläufer Konrad Laimer kündigte an: „Wir haben in den vergangenen zwei Spielen gezeigt, was wir leisten können. Wir wissen alle, dass wir eine ähnlich gute Leistung bringen müssen, um die wichtigen drei Punkte mitzunehmen.” Nagelsmann scheint nach der Toreflut ganz die richtigen Worte gefunden zu haben, um das Team auf dem Boden zu halten. (RBlive)

Das könnte Dich auch interessieren