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Von Ullrich Kroemer

Nagelsmann überwindet Europa-„Knacks” RB im Viertelfinale „noch mutiger”

Pssst! „International war ich der unerfolgreichste Trainer, der vergangenen zwei Jahre”, verriet Julian Nagelsmann. Das ändert sich gerade.

Pssst! „International war ich der unerfolgreichste Trainer, der vergangenen zwei Jahre”, verriet Julian Nagelsmann. Das ändert sich gerade.

Julian Nagelsmann stand in seinem goldbraunen Sakko samt farblich abgestimmten Schlips in der blauen Weste vor dem Leipziger Fanblock und feierte gemeinsam mit den Fans in Sektor B RB Leipzigs Einzug ins Viertelfinale. „Das ist ein historischer Moment für den Klub. Ich denke, dass die Leute uns Respekt zollen für das Weiterkommen mit dem jungen Team”, sagte er nach dem 3:0 gegen Tottenham Hotspur. Und verschwieg nicht, dass dieser Erfolg auch für ihn persönlich ein Meilenstein seiner noch immer jungen Karriere als Profitrainer ist.

Denn bis Nagelsmann nach Leipzig kam, hatte er noch kein einziges Champions-League-Spiel gewonnen und in ingesamt 14 internationalen Matches nur ein einziges in der Europa League gewonnen. „Ich hatte nach den internationalen Auftritten in der Champions und Euro League mit Hoffenheim schon einen kleinen Knacks.” Mit kläglichen drei Punkten sei er in der Vorsaison aus der Champions League ausgeschieden, blickte Nagelsmann am Abend des Triumphs zurück. „Ab und an schaue ich auf meinen Punkteschnitt, der in der Bundesliga ganz ansehnlich ist (1,71 Pkt./Spiel, Anm.d.Red.). Aber international war ich wohl der unerfolgreichste Trainer, der vergangenen zwei Jahre”, so der Coach.

Ich bin ganz froh, dass sich mein Punkteschnitt bei transfermarkt.de jetzt ein bisschen angenehmer liest.
Julian Nagelsmann

Das ändert sich gerade. Mit durchschnittlich 2,13 Zählern pro Champions-League-Partie in dieser Saison sorgt der Trainer Jungstar nun mit RB auch international für Furore. „Ich bin ganz froh, dass es sich jetzt bei transfermarkt.de ein bisschen angenehmer liest”, sagte der Chefcoach zufrieden.

Nagelsmann: „Gemessen an dem Rahmen eine sehr reife Leistung”

Seiner Mannschaft attestierte er: „Gemessen an dem Rahmen war das in beiden Spielen zusammen eine sehr reife Leistung. In London haben wir noch besser gespielt als heute. Aber Gegenpressing, Spielbeschleunigungsmomente waren schon gut.”

Torhüter Peter Gulacsi würdigte den Erfolg als „großes Zeichen, das wir in den zwei Spielen emotional, fußballerisch, kämpferisch in den beiden Spielen gesetzt haben. Wir gehören zu den besten acht Mannschaften in Europa, das ist ein wahnsinniges Gefühl. Das ist das Größte, was wir bisher erreicht haben”, so der Ungar, der das Hochgefühl mit einer Kampfansage verband: „Das macht uns noch mutiger, weil wir gemerkt haben, dass wir auf dieser Bühne auch gute Leistungen bringen können. Wir sind nicht mit Glück, sondern mit super Fußball weitergekommen. Das wollen wir auch im Viertelfinale zeigen.”

RB will auch im Viertelfinale weiterkommen: „Das ist klar”

Auch Nagelsmann mochte sich nicht zu sehr mit der Magie des gerade Erreichten beschäftigen, sondern schaute bereits wieder voraus. „Ich bin ein ambitionierter Trainer und ich habe sehr ambitionierte Spieler. Jetzt gilt es, die Performance in der nächsten Runde zu bestätigen” Aufgabe sei es „weiterzukommen, das ist klar”. Nagelsmann sagte das so selbstverständlich, als ginge es um die zweite Runde im DFB-Pokal. Aber er sprach vom Ziel des Einzugs ins Halbfinale der „Königsklasse”.

Dafür gelte es in den nächsten Spielen noch „ballsicherer und klarer in den Abläufen mit Ball” zu agieren als phasenweise gegen Tottenham. „Wir hatten drei, vier zu leichte Ballverluste dabei. Wir verteidigen es immer alles gut, aber das sind dann sehr viele intensive Meter, die wir machen müssen”, erklärte Nagelsmann. „Abgezocktheit, klarere Technik beim Verarbeiten der einzelnen Aktionen – das müssen und werden wir verbessern.” (RBlive/ukr)

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