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Ralph Hasenhüttl ist süchtig nach Emotionen

Ralph Hasenhüttl ist süchtig nach Emotionen und gut darin, sie an der Seitenlinie auch auszuleben.

Ralph Hasenhüttl ist süchtig nach Emotionen und gut darin, sie an der Seitenlinie auch auszuleben.

Ralph Hasenhüttl empfindet seinen Trainer-Job zwar als „stressig“. Sein lassen könnte er ihn deswegen aber nicht. Die „enormen emotionalen Momente sind der wichtigste Antrieb“. Dabei sind nicht nur Siege, sondern auch Niederlagen wie die gegen die Bayern, „Erlebnisse, die süchtig machen, und die man nicht missen möchte.“ Das erklärt er im Interview mit Sportbild (Print).

Neue Herausforderungen für RB Leipzig – keine Veränderungen in der Spielidee

In der kommenden Saison warten dabei mit den Champions-League-Spielen noch mehr Spiele, die zu emotionalen Erlebnissen werden können. Auf diese neue Herausforderung müsse man sich einstellen. Von der Idee Vollgas-Fußball werde man sich aber nicht verabschieden. „Wenn ein Spieler das nicht dreimal pro Woche schafft, muss eben ein anderer einspringen“, sieht Ralph Hasenhüttl dem entspannt entgegen.

Verändern müsse man auf jeden Fall die Trainingssteuerung. „Die Trainingsinhalte wie in der vergangenen Saison können wir wahrscheinlich nicht mehr halten, weil wir in den englischen Wochen kaum noch richtig trainieren werden.“ Deshalb werde man in der Vorbereitung umso intensiver an den Mechanismen arbeiten.

Zudem verändere sich die Vorbereitung auf die kommenden Gegner. „Wir müssen es in jedem Fall schaffen, dass die Qualität der Infos, die wir in der Vorbereitung auf den nächsten  Gegner an die Spieler weitergeben, nicht unter dem Zeitdruck leidet. Das wird für alle Beteiligten eine große Herausforderung.“

Vorfreude auf Champions League, aber Bundesliga ist wichtiger

Freuen würde sich Ralph Hasenhüttl in der Champions League auf zwei Vereine besonders. Einerseits auf den FC Barcelona, aber auch auf den FC Liverpool. Beim Trainer der Engländer Jürgen Klopp habe der RB-Coach „früher sehr genau hingeschaut“ und sich inspirieren lassen.

Neben der Champions League sei aber das Tagesgeschäft in der Bundesliga „wichtiger“. „Wenn wir nicht wieder international spielen sollten, wird es schwieriger sein, die Saison als Erfolg zu verkaufen und den einen oder anderen Spieler hier zu halten.“ Durch zwei starke Aufsteiger werde es in der Liga noch enger zugehen. Ein „großer Erfolg“ wäre es entsprechend, wenn man „erneut Top-Mannschaften hinter uns lassen“ könnte.

Ralph Hasenhüttl sucht nach Entspannung

Vor den neuen Herausforderungen wartet aber erstmal die Sommerpause. Und da nimmt sich Ralph Hasenhüttl auch mal frei. „Ich werde versuchen abzuschalten. Ich mache viel Sport, bin in der Natur, in den Bergen.“ Dadurch soll auch der Körper mal seine Regenerationsphase bekommen.

Denn in der Saison sei der Umgang mit der eigenen Gesundheit schon grenzwertig. „Ich schlafe nach Spielen wenig. Das ist nicht gut.  Ich mache mir manchmal schon Gedanken, was ich meinem Körper zumute. Der nimmt sich dann seine Auszeiten. In der vergangenen Saison war ich ein-, zweimal krank – zum ersten Mal in meiner Trainer-Karriere.“

Noch seien die Anforderungen aber „leistbar“, auch weil Ralph Hasenhüttl maximal Süßigkeiten und zu wenig Bewegung, aber keinen Alkohol und keine Zigaretten als Laster kennt.