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Werner und Upamecano im Sommer weg? RB-Chef Mintzlaff gibt Einblicke in Leipzigs Transferpläne

Oliver Mintzlaff (RB Leipzig) will nichts ausschließen.

Oliver Mintzlaff (RB Leipzig) will nichts ausschließen.
Copyright: imago/Revierfoto

Wenn man nach den aktuellen Aussagen von Oliver Mintzlaff im "kicker" (Montag) geht, dann dürften im Sommer hochkarätige Abgänge bei RB Leipzig bevorstehen. Etwa der von Stürmer Timo Werner oder Verteidiger Dayot Upamecano. "Wir werden kein Verkaufsklub werden, aber auch wir sind Teil des Fußballgeschäfts, das nicht nur aus Kaufen, sondern auch mal aus Verkaufen besteht", sagte Mintzlaff.

Beide Spieler besitzen Ausstiegsklauseln. Um sie zu ersetzen, muss RB aber ebenso nachrüsten. Schon im Winter? "Ich kann mir momentan nicht vorstellen, dass es mehr als einen Neuzugang geben wird, und das wäre auch eine perspektivische Entscheidung in Form eines vorgezogenen Wechsels, den wir sonst im Sommer gemacht hätten", sagte der Vorstandsboss." RB bemüht sich intensiv um die Verpflichtung von Nationalspieler Benjamin Henrichs von der AS Monaco. Auch Tanguy Kouassi von Paris St. Germain ist eine Winteroption, um den Weggang von Upamecano vorzubereiten. Beide sind Innenverteidiger.

RB würde auch Julian Nagelsmann keine "Chance verbauen"

Überraschend deutete Mintzlaff auch an, dass Julian Nagelsmann bei einem entsprechenden Angebot gehen könnte. “Wir haben besprochen, dass wir hier etwas aufbauen wollen, dass sich hier nicht die Trainer die Klinke in die Hand geben sollen", sagte er. "Aber es ist auch nicht so, dass wir jemanden eine Chance verbauen wollen, die er nur einmal Leben erhält.” Klopft etwa Real Madrid an, dann darf Nagelsmann gehen?

Ähnliches gilt auch für Werner, mit dem RB vor der Saison noch einmal verlängern konnte. “Wir sind uns bewusst, dass es um Menschen geht, die auch ihre eigenen Karrieren verfolgen”, so der Vereinsvorsitzende. RB werde kein Verkaufsklub, das erste Ziel sei die sportliche Weiterentwicklung. Deswegen sollen die jüngsten Neuzugänge weiterhin an der Chance arbeiten, sich bei RB durchzusetzen. “Mittelfristig werden wir auch diese Spieler, wie zum Beispiel Ademola Lookman, noch stärker integrieren”, so Mintzlaff.

300 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2020?

Dennoch lässt er durchblicken, dass ein lukrativer Weiterverkauf von Spielern wie Werner oder Upamecano genauso zum Wachsumskonzept des Vereins gehört. Mit Transfererlösen und Champions-League-Prämien könnte Leipzig schon im kommenden Geschäftsjahr 2020 die Umsatz-Marke von 300 Millionen Euro knacken, das wäre Platz drei hinter Bayern und Dortmund. "Wir haben jetzt extrem viele Spieler weiterentwickelt, die ein entsprechendes Preisschild auf der Stirn kleben haben. Und wir können und wollen nicht verhindern, dass es im Sommer möglicherweise auch Abgänge geben wird", so der RB-Chef.

U19 ist für Oliver Mintzlaff ein "wunder Punkt"

Nur sei der Verein, abgesehen von Naby Keitas Veräußerung an den FC Liverpool vor zwei Sommern, beim Verkaufen nicht so erfolgreich, wie beim Einkaufen. “Ich würde uns eine drei minus oder eine vier geben.” Noch schlechter schneidet in diesem Jahr der Nachwuchs ab, der eigentlich prädestiniert wäre, eine ähnliche Wertsteigerung von Talenten auszulösen. Die U19 liegt aber nur auf Platz acht der Junioren-Bundesliga, sehr zu Mintzlaffs Missfallen. “Das ist ein sehr wunder Punkt. Ich bin nicht zufrieden mit den Nicht-Erfolgen der U19.” Im neuen Jahr werde sich RB dazu neu aufstellen.

(RBlive/msc/dpa/)

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