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Sturmflaute durch Nagelsmanns Taktik? Yussuf Poulsen verteidigt seine geringe Torausbeute

Leipzigs Yussuf Poulsen (schwarz) gegen Unions Robin Knoche (rot).

Leipzigs Yussuf Poulsen (schwarz) gegen Unions Robin Knoche (rot).

St├╝rmer Yussuf Poulsen von RB Leipzig sprach mit dem Kicker (Montag) ├╝ber ├╝ber die zur├╝ckliegende Saison, die R├╝ckkehr der Fans und das gro├če Turnier des Sommers. Er erhofft sich vom Testspiel mit der d├Ąnischen Fu├čball-Nationalmannschaft gegen die DFB-Auswahl auch einen Leistungsschub f├╝r die anstehende Europameisterschaft. "Deutschland ist ein Top-Gegner, und gegen solch eine Top-Nation zu spielen, ist f├╝r uns vor der EM eine ideale Vorbereitung", sagte der 26-J├Ąhrige vor dem Test am Mittwoch in Innsbruck.

D├Ąnemark als Underdog, "der mal gewinnen kann"

"Wir hatten in den letzten Jahren viele Spiele gegen Gegner, die auf unserem Level waren oder ein bisschen darunter. Aber wir hatten nicht viele Spiele auf allerh├Âchstem Niveau", erkl├Ąrte Poulsen. "Wir brauchen mehr von diesen Spielen, um als Nationalmannschaft den n├Ąchsten Schritt zu machen." Die D├Ąnen treffen bei der EM-Vorrunde am 12., 17. und 21. Juni jeweils daheim in Kopenhagen auf Finnland, Belgien und Russland. Das empfindet Poulsen auch angesichts der erwarteten Zuschauer als Riesenvorteil. Als Favorit sieht er den Europameister von 1992 nicht, obwohl es in den vergangenen drei Jahren nur gegen Belgien zwei Niederlagen gegeben habe. "Ich w├╝rde uns einen Underdog nennen, der vielleicht auch mal gewinnen kann", sagte Poulsen. Dass die EM angesichts der Pandemie ├╝berhaupt stattfindet ist f├╝r Poulsen nicht verwerflich. "Ich wei├č nicht, ob ich so entschieden h├Ątte, wenn ich die finale Entscheidung h├Ątte treffen m├╝ssen. Aber ich finde, man kann es so machen. Wir sehen ja alle, dass das normale Leben wieder ein bisschen zur├╝ckkommt und die meisten L├Ąnder wieder aufmachen", sagt er. Zumal auch keine Ausw├Ąrtsfans erlaubt sind und damit Reisen wegfallen.

Poulsen verteidigt die geringe Torausbeute mit Taktik

R├╝ckblickend d├╝rfte der RB-St├╝rmer mit der abgelaufenen Saison kaum zufrieden sein, wenn man auf die schwache Offensive schaut. Das sieht der D├Ąne aber etwas anders. "Es h├Ąngt sehr stark damit zusammen, wie wir Fu├čball gespielt haben und taktisch aufgestellt waren. Wir haben sehr oft ein System gespielt, in dem der St├╝rmer dann den Platz freigemacht hat, damit beispielsweise unsere Fl├╝gelspieler zu Torchancen kommen", so Poulsen. Torgef├Ąhrlichster Spieler war Marcel Sabitzer. Er selbst kommt auf f├╝nf Tore in der Liga und immerhin elf in allen Wettbewerben. Das ist sogar mehr als in der letzten Saison, auch wenn er an seine 15 Tore von 2018/19 nicht mehr herankam. 

Mit Fans k├Ânnte es "noch wilder werden"

F├╝r die kommende Saison erwartet er vor allem einen Schub, wenn die Fans ins Stadion zur├╝ckkehren. "Wenn das der Fall ist, dann glaube ich, dass es vielleicht noch wilder werden k├Ânnte als zuvor. F├╝r uns Spieler ist es leider Alltag geworden, ohne Zuschauer zu spielen", res├╝miert Poulsen. Und er freut sich auf Jesse Marsch, der wohl wieder einen Fu├čball spielen wird, der dem von Ralf Rangnick ├Ąhnlicher ist. "Als er hier als Co-Trainer war, hat man schon gemerkt, dass er eigentlich eher ein zweiter Cheftrainer ist."

Poulsen will Standing nicht aufgeben

F├╝r seine eigene Planung spielen Wechselgedanken keine Rolle, zumal er k├╝nftig wieder mehr Chancen bekommen k├Ânnte. Sein Vertrag l├Ąuft noch bis 2024. Unwahrscheinlich, dass sich daran etwas ├Ąndert. "Ich habe ein gewisses Standing im Klub, das m├╝sste ich aufgeben. Ich habe ein gut funktionierendes Privatleben, das m├╝sste ich ├Ąndern", so Poulsen.

(RBlive/dpa/msc)