Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo

„Taktisch fast perfekt”: Gulacsi und Kampl erklären Leipzigs „Weg nach vorn”

Die Binde sitzt: Gegen Hoffenheim war Kevin Kampl Kapitän.

Die Binde sitzt: Gegen Hoffenheim war Kevin Kampl Kapitän.
Copyright: imago/Picture Point LE

RB Leipzigs Spielern war die Freude nach dem 2:1 (0:0)-Auswärtserfolg bei der TSG Hoffenheim anzumerken. Kevin Kampl und Peter Gulacsi erkärten in den Interviews nach dem Spiel, wie der Taktik-Coup gegen den künftigen RB-Trainer Julian Nagelsmann gelungen ist, warum die Pleite gegen Salzburg zum Wendepunkt wurde und welche Bedeutung der Erfolg in Hoffenheim für das Team hat.

Gulacsi: „Überraschung ist gelungen”

Torhüter Peter Gulacsi haderte zwar mit dem Elfmeter-Gegentreffer in der Nachspielzeit, jubelte aber über die geglückte Taktik gegen die TSG Hoffenheim. „Wir haben heute mit Dreierkette gespielt, wollten die Außenspieler so früh wie möglich unter Druck setzen. Die Überraschung ist uns gelungen”, sagte der Keeper. „Das war für uns ein sehr wichtiger Schritt.”

Der Ungar erklärte: „Hoffenheim hat uns in der vergangenen Saison zweimal mit unserer Taktik geschlagen. Wir wollten das nicht ein drittes Mal erleben. Deswegen haben wir eine andere Taktik gewählt, in der wir ein bisschen tiefer anlaufen und die Bälle nicht in die Mitte reinspielen.” Und auch Spielmacher Kevin Kampl jubelte: „Der Trainer hat sich das gut überlegt. Der Matchplan ist voll aufgegangen.”

Dass der Erfolg auch ein Sieg gegen den künftigen Trainer Julian Nagelsmann war, mochte Kampl nicht überbewerten: „Wir haben uns keine Gedanken darüber gemacht, wer uns nächstes Jahr coacht. In diesem Spiel waren wir Gegner.”

Gulacsi: „Taktisch fast perfekt”

Kampl betonte, dass die Vorbereitung durch das Trainerteam auch beim kopflosen 2:3 gegen Salzburg gestimmt habe. „Gegen Salzburg waren es wir Spieler, die den Plan nicht umsetzen konnten. Der Trainer und der ganze Staff machen einen super Job”, so der Spielführer.

Und: „Gerade machen wir alle einen guten Job. Deswegen holen wir auch Punkte. Man sieht, dass immer mehr Spieler an ihre Topform herankommen. Wir brauchen jeden einzelnen, müssen an einem Strang ziehen”, so Kampl. Auch Gulacsi lobte die neue Kompaktheit im Team. „Wir funktionieren als Mannschaft besser, alle haben eine konzentrierte Leistung geboten, taktisch war das fast perfekt”, sagte der Schlussmann.

Kampl: „Alle zusammen wachgerüttelt”

Eine wichtige Bedeutung kommt bei dieser Entwicklung wohl dem Spiel gegen Salzburg zu. „Wir wussten alle, dass wir gegen Salzburg alles haben vermissen lassen, was uns stark macht: Mentalität, Zweikampfstärke, Wachsamkeit. Da haben wir uns alle zusammen wachgerüttelt. Jeder ist in sich gegangen und hat an den Stellschrauben gedreht”, sagte Kampl und erklärte: „Für uns war das ein wichtiges Spiel. Jetzt sind wir in der Bundesliga seit fünf Spielen ungeschlagen.”

Poulsen: „Salzburg war ein Hallo-Wach-Erlebnis”

Und Doppeltorschütze Yussuf Poulsen ergänzte: „Salzburg war für alle ein Hallo-Wach-Erlebnis, in dem wir gemerkt haben, dass wir nicht ohne 100 Prozent in die Spiele gehen können. Das hat uns für den mentalen Zustand vielleicht gut getan.” Keeper Gulacsi bemerkte: „Wir spielen seit drei Spielen viel stabiler. Das ist unser Weg nach vorn.”

Einziger Wermutstropfen: das späte Anschlusstreffer, über den sich Verursacher Stefan Ilsanker und Gulacsi ärgerten. „Schade, dass wir nicht zu Null gespielt haben. Das wäre das Sahnehäubchen gewesen”, sagte Gulacsi. „Ein so fragwürdiger Elfmeter nach so einem guten Spiel von uns ist bitter. Aber vielleicht ist es gut, weil wir so mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben.” (RBlive/uk)

Das könnte Dich auch interessieren