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Timo Werner in der Einzelkritik: Gegen Frankreich nur Statist

Ohne Fortune gegen Frankreich: Timo Werner vor Hugo Lloris

Ohne Fortune gegen Frankreich: Timo Werner vor Hugo Lloris
Copyright: imago/Jan Huebner

Timo Werner ist es auch beim 1:2 gegen Weltmeister Frankreich nicht gelungen, sich in Szene zu setzen. Der Stürmer von RB Leipzig spielte zwar phasenweise gefällig mit, strahlte aber viel zu wenig Torgefahr aus. Von Ullrich Kroemer.

Timo Werner verließ nach der 1:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich das Stade de France gemeinsam mit Niklas Süle. Beide kennen sich schon lange. Der Ex-Hoffenheimer Süle war für den langjährigen Stuttgarter Werner in der Jugend regelmäßig der unangenehmste Gegenspieler, hat Werner mal erzählt. Nun spielen beide gemeinsam in der Nationalmannschaft und sollen Gesichter des Umbruchs im deutschen Team sein.

Löw beordert Werner auf Rechts

Doch während Süle seine Aufgabe als zentraler Abwehrspieler in der Dreierkette zuverlässig erledigte und die Abwehr gut organisierte, sucht Werner weiter nach seiner Rolle. Bundestrainer Jogi Löw hatte den 22-Jährigen nach dem Versuch gegen die Niederlande auf der linken Seite gegen Frankreich auf die rechte Seite beordert, wo Werner auf der Halbspur hinter dem zentralen Stürmer Serge Gnabry spielte. Thomas Müller saß dafür auf der Bank. „Timo Werner hatte schon manchmal über die Seite viele gefährliche Aktionen”, erklärte Bundestrainer Jogi Löw nach dem Spiel.



Und anfangs zeigte das Offensivtrio Leroy Sané, Gnabry und Werner – auf der rechten Seite unterstützt von Thilo Kehrer – auch, dass es für viel Wirbel sorgen kann. Werner legte die Bälle mal hier schön ab, war da in der Entstehung eines Konters eingebunden, leistete dort Arbeit in der Rückwärtsbewegung. Doch die Akzente setzten eher der starke Gnabry und Sané, die Flügelspieler Nico Schulz und Kehrer oder das präsente Mittelfeldduo Toni Kroos und Joshua Kimmich.

Laufwege nicht abgestimmt

Werners Leistung war vor allem in der starken Startphase der deutschen Elf nicht schlecht, aber viel zu uneffektiv. Für einen Stürmer ist seine Bilanz von einem mageren Schüsschen in Richtung Tor zu wenig. Und auch entscheidende Dribblings oder Schnittstellenpässe gelangen ihm nicht. Mit nur 41 Ballkontakten – weniger als auf Links gegen die Niederlande – hatte er die zweitwenigsten im Team.

Als er in der 20. Minute gemeinsam mit Sané aufs gegnerische Tor zustürmte, legte der Ex-Schalker den Ball zu ungenau quer. Doch Werner war trotz Überzahlsituation auch kaum anspielbar. Da stimmten wie auch in anderen Situationen die Laufwege nicht.

So ist Timo Werner dieser Tage trotz des vielversprechenden Auftritts der „jungen Wilden” beim DFB gegen den Weltmeister vor allem ein Symbol für die mangelnde Torgefahr. Weiterhin viel Diskussionsbedarf also über den Neuaufbau im Allgemeinen und Werners Rolle dabei im Speziellen – nicht nur zwischen Werner und Süle.

Statistik Timo Werner gegen Frankreich

Schüsse: 1
Schüsse aufs Tor: 0
Dribblings: 0
Entscheidende Pässe: 0
Passquote: 75,7 (an elfter Stelle im Team)
Ballkontakte: 41

(Quelle: whoscored.com)

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