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Willi Orban besucht jugendliche Strafgefangene

Willi Orban schaut auch gern mal über den Tellerrand seines Fußballerlebens hinaus.

Willi Orban schaut auch gern mal über den Tellerrand seines Fußballerlebens hinaus.
Copyright: imago images / Michael Weber

Einen ungewöhnlichen Ausflug machte Willi Orban zuletzt. Der Kapitän von RB Leipzig besuchte das Seehaus Leipzig. Im Süden von Leipzig am Hainer See sind dort straffällige Jugendliche im offenen Strafvollzug untergebracht. Orban war gemeinsam mit Autor und Motivationstrainer David Kadel unterwegs. Unterstützt wurde die Verantstaltung von der DFB-Stiftung Sepp Herberger.

Wie dfb.de berichtet, überreichte Willi Orban seine Kapitänsbinde aus dem Champions-League-Spiel gegen Olympique Lyon an die Jugendlichen. Eine Botschaft hatte er auch mitgebracht: "Es ist bequemer die Schuld bei anderen zu suchen, aber ihr seid selbst für euer Leben verantwortlich. Manche Situationen lassen sich nicht von heute auf morgen verändern, aber die Einstellung auf dein Leben schon."

Willi Orban setzt auf Demut und Disziplin

In den Gesprächen mit den Jugendlichen ging es natürlich um den Fußballer Willi Orban, seinen Lebensweg und wie er mit verschiedenen Herausforderungen umgegangen ist. "Demut, Disziplin und Ziele haben, an denen man sich auch messen lassen muss”, formulierte er dabei als seine Formel. Zudem ging es im persönlichen Gespräch darum, wie man mit Krisen und Aggression konstruktiv umgehen kann.

Im Seehaus Leipzig werden die straffällig gewordenen Jugendlichen quasi in einem Gefängnis ohne Gitter untergebracht. Das Konzept zielt auf Integration und Resozialisation. "Bis zu 7 Jugendliche wohnen mit Hauseltern und deren Kindern zusammen und erfahren so – oft zum ersten Mal – “funktionierendes” Familienleben, Liebe und Geborgenheit. Gleichzeitig erwartet sie ein durchstrukturierter und harter Arbeitsalltag", heißt es im Konzept des Vereins.

(RBlive/ mki)

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