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„Wir stehen zwischen den Stühlen“: Julian Nagelsmann erklärt  Verunsicherung des Teams

RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann

RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann
Copyright: Imago/Picture Point LE

Julian Nagelsmann hat sich Zeit für die Aufarbeitung des Spiels gegen Wolfsburg genommen, das die Sachsen nach einer 1:0-Führung durch einen späten Anschlusstreffer noch 1:1 noch hergaben. Zwei verlorene statt drei gewonnener Punkte, das war das Kollektivgefühl bei den Leipzigern danach.

Bei Panik greifen die alten Muster

17 Szenen schnitten RB Leipzigs Trainer und seine Assistenten deshalb aus den Aufnahmen heraus und besprachen diese im Vorfeld der Partie morgen in der Champions League gegen Zenit St. Petersburg ausführlich mit den Akteuren. „Da geht es um Lösungen für tatsächliche Spielsituation, und es geht darum, den Spielern zu erklären, warum wir gerade nicht so die Ergebnisse nicht liefern”, sagte der Trainer.

Bei der Analyse erkannte der Coach: „Das, was da gegen Wolfsburg passiert ist, ist ein Stück weit normal.“ Seine Spieler seien in alte Muster verfallen, als sie gemerkt hätten, dass der Druck zunimmt oder Dinge nicht wie geplant funktionieren: Ein Ball springt ins Aus, ein Pass kommt nicht an, eine Torchance bleibt ungenutzt. Und dieses alte Muster ist das Nachvornschlagen der Bälle. Nagelsmann aber versucht seinem Personal gerade beizubringen, dass man in solchen Druckphasen auch von hinten herausspielen kann, um Kontrolle zurückzubekommen. Beide Ansätze, so der Trainer, seien legitim. Aber: Man müsse sich für eine entscheiden. „Ich will nur, dass wir alle einheitlich handeln. Wir müssen alle das Gleiche machen.“

"Wir müssen alle das Gleiche tun"

Was zuletzt hingegen der Fall war: „Wir waren in einer Zwitterphilosophie, wir standen zwischen den Stühlen.“ Sprich: Manche im Kader entschieden sich für die spielerische Lösung, andere für die eher grobe Variante. Das, so der Trainer, wolle man ändern. Nur wie? Variante 1) trainieren. Variante 2) reflektieren. Weil Nagelsmann kaum Gelegenheit hat, mit dem gesamten Team zu üben, wie er zugab, bliebe nur Variante 2: „Wir überlegen uns gerade viel für den Wissensbereich, versuchen, vieles in der Theorie zu besprechen. Was das angeht, sind wir gut präpariert, um bessere Ergebnisse einzufahren”, so der Trainer. (RBlive/mhe)

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