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Ralph Hasenhüttl: „Alle großen Mannschaften können alles”

„Im modernen Fußball kommst du mit nur einem Plan nicht weit”: Ralph Hasenhüttl.

„Im modernen Fußball kommst du mit nur einem Plan nicht weit”: Ralph Hasenhüttl.

Ralph Hasenhüttl und sein Nach-Nachfolger Julian Nagelsmann sind Brüder im Geiste. Bereits, als „Hasi” noch Trainer von RB Leipzig war, tauschten sich beide regelmäßig aus. Und auch hinsichtlich ihrer Spielideen ticken beide ähnlich. Vor dem Boxing Day, an dem Hasenhüttl mit dem FC Southampton überraschend 2:0 beim FC Chelsea gewann, sagte der Österreicher im Interview mit Spiegel Online: „Ich möchte ein System spielen lassen, das nicht auf eine Spielphase spezialisiert ist. Denken Sie an Liverpool. Jürgen (Klopp, Anm.d.Red.) hat irgendwann gemerkt, dass Ballbesitzphasen essenziell wichtig für sein Spiel sind”, sagte Hasenhüttl. „Im modernen Fußball kommst du mit nur einem Plan nicht weit. Alle großen Mannschaften können alles.” Ein Satz, der auch von Julian Nagelsmann stammen könnte.

Diesen Ansatz verfolgte Hasenhüttl bereits in seinem zweiten Jahr bei Rasenballsport. Doch zum einen war das Team damals noch nicht bereit für Ballbesitzfußball, weil Erfahrung und Qualität fehlten, die RB heute unter anderem mit Christopher Nkunku dazugewonnen hat. Zum anderen fehlte Hasenhüttl bei Ralf Rangnick und Co. der Rückhalt für die Modifizierung des RB-Fußballs.

Wer ein 0:9 überlebt, verliert sämtliche Ängste
Ralph Hasenhüttl

Bei Premier-League-Klub Southampton geht es nach einem schweren ersten Saisondrittel mit zuletzt 13 Punkten aus den vergangenen sieben Ligaspielen bergauf. Nach der epochalen 0:9-Pleite gegen Leicester City richtete Hasenhüttl sein Team auf. „Wer ein 0:9 überlebt, verliert sämtliche Ängste”, sagte Hasenhüttl. Er habe seiner Mannschaft nach der höchsten Heimniederlage eines Klubs in der Premier League „die Wahrheit” gesagt: „Dass wir nun mit diesem Makel leben müssen. Das 0:9 werden wir nicht mehr los, daran wird man sich wahrscheinlich immer erinnern”, weiß der 52-jährige.

Ralph Hasenhüttl: Ist ein Engagement beim FC Bayern „überhaupt erstrebenswert”?

Und auch über sein mögliches Engagement beim FC Bayern vor nunmehr zwei Jahren sprach Hasenhüttl. Im Winter 2017/18 hatte sich der Ex-Stürmer mit dem FC Bayern lose über ein mögliches Engagement unterhalten. Nun erklärte er seine Absage damals: „Das ergibt nur dann Sinn, wenn es wahrscheinlich die letzte Stufe der eigenen Entwicklung ist. Denn danach kann eigentlich nicht mehr viel Größeres kommen.”

Doch  es sei die Frage, betonte er, ob der Job als Bayern-Trainer überhaupt ein erstrebenswertes Ziel sei. „Was muss ein Bayern-Trainer gewinnen, ehe er die Anerkennung kriegt, die er verdient hat?”, fragte Hasenhüttl. „Das Double? Dass das nicht genügt, hat man gerade erst bei Niko Kovac erlebt. Die Champions League? Reicht das, damit die Leute sagen: ,Der macht aber einen guten Job’? Und bekommt er die Zeit, Dinge zu entwickeln?”

An diesen Fragen und der Uneinigkeit über die Spielidee war auch eine weitere Zusammenarbeit des Steirers mit RB gescheitert. Über die Leipziger ist in dem Interview übrigens kein Wort zu lesen. Ob die Journalisten nicht nach dem Bundesliga-Herbstmeister gefragt haben oder ob Hasenhüttl sich nicht äußern mochte, ist unklar. Am Neujahrstag spielt der Ex-Trainer gegen Leipzigs Achtelfinal-Gegner in der Champions League, Tottenham Hotspur (16 Uhr). Am morgigen Samstag spielt der Tabellen-14. der Premier League gegen den Neunten, Crystal Palace. (RBlive/ukr/dpa)

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