"Der Aufschrei war heuchlerisch"

Zwei Fußball-Idole der DDR verteidigen RB Leipzig gegen Kritik

Von RBlive Aktualisiert: 24.11.2022, 14:51
Keiner stand häufig im Tor der DDR als Jürgen Croy - hier 1974 im WM-Spiel gegen die Bundesrepublik Deutschland.
Keiner stand häufig im Tor der DDR als Jürgen Croy - hier 1974 im WM-Spiel gegen die Bundesrepublik Deutschland. (Foto: imago/Werek)

Jürgen Croy war ein Fußball-Idol in Zwickau und mit 94 Länderspielen der Rekord-Torwart der DDR. Heinz Werner war ein Kult-Trainer bei Union Berlin und arbeitet später noch für andere Ost Vereine. In zwei Interviews haben sich beide auch zu RB Leipzig geäußert.

"Ich finde es gut, dass es diesen starken Bundesligisten gibt. Sie leisten eine sehr gute Arbeit und sind als Klub wichtig für die Stadt", sagte der 86 Jahre alte Werner im Interview mit dem "kicker". Dass er damit wenig Applaus im eigenen Fanlager bekommt, ist ihm bewusst: "Viele Union-Fans mögen das anders sehen, aber ich bleibe bei meinem Urteil."

Croy verteidigt RB Leipzig

Auch Croy, inzwischen 76 Jahre alt, verteidigt das "Konstrukt" RB gegen eine pauschale Kritik. "Der Aufschrei, der nach dem Einstieg von Red Bull durch Fußball-Deutschland gegangen ist, war aus meiner Sicht heuchlerisch", urteilt die Torwart-Legende im "Bild"-Interview: "Man muss nur schauen, welche prominenten Partner und große Unternehmen Bayer Leverkusen, Bayern München oder der VfL Wolfsburg an der Seite haben."