"Leipzig ist der klare Favorit"

Streich sieht SC Freiburg im Pokalfinale als Außenseiter

Von RBlive/dpa/fri Aktualisiert: 21.04.2022, 16:52 • 21.04.2022, 16:46
Trainer Christian Streich vom SC Freiburg warnt vor Finalgegener SC Freiburg.
Trainer Christian Streich vom SC Freiburg warnt vor Finalgegener SC Freiburg. IMAGO / Jan Huebner

Trainer Christian Streich vom SC Freiburg sieht seine Mannschaft trotz ihrer bisher überragenden Saison im DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig als Außenseiter. "Leipzig ist der klare Favorit", betonte Freiburgs Coach zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Union Berlin habe es bei der 1:2-Niederlage im Halbfinale "klasse gemacht". RB habe aber eben "die Qualität, auch so ein Spiel, das so schwer ist für sie und in dem sie nicht so zur Entfaltung kommen, für sich zu entscheiden."

Bei den Freiburgern, die durch das 3:1 beim Hamburger SV am Dienstag erstmals ins Endspiel des DFB-Pokals eingezogen sind, gehe es nun vor allem darum, "wieder Energie reinzubringen". Sowohl taktisch als auch personell müsse man die richtige "Balance finden, um kräftemäßig hinzukommen", sagte Streich.

Robin Dutt erwartet ausgeglichene Partie zwischen RB Leipzig und dem SC Freiburg

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Robin Dutt rechnet im DFB-Pokalfinale mit einer ausgeglichenen Partie. "Auch wenn Leipzig seit einigen Wochen sehr stabil geworden ist: Freiburg ist es die gesamte Saison über gewesen. Es wird in Berlin deswegen ein Duell auf Augenhöhe werden", schrieb Dutt in einem Beitrag für den "Kicker" (Donnerstag). "RB hat vielleicht auf Strecke mehr Potenzial, weil man größere finanzielle Mittel und einen starken Geldgeber hat. In diesem Spiel spielt das aber keine Rolle."

Dutt, selbst von 2007 bis 2011 Trainer beim Sportclub, lobte die Kontinuität beim SC Freiburg. "Allein in der Ära Christian Streich hatte der Hamburger SV seit Ende 2011 fünfzehn verschiedene Trainer", rechnete Dutt vor. Es sei verwunderlich, wieso nur Freiburg es schaffe, sich von solchen Entwicklungen zu lösen - und der Großteil der anderen Clubs nicht. "Inzwischen spielt der vermeintliche Zwerg mit dieser Strategie um die Champions League mit, aber daran scheint sich sonst niemand zu orientieren."