RB Leipzig

7.300 Tickets verkauft: Dorfmerkingen freut sich auf RB Leipzig

26.07.2017, 12:54
Die Sportfreunde Dorfmerkingen freuen sich im DFB-Pokal auf RB Leipzig.
Die Sportfreunde Dorfmerkingen freuen sich im DFB-Pokal auf RB Leipzig. imago/Sportfoto Rudel

Ungebrochen ist die Vorfreude bei den Sportfreunden Dorfmerkingen auf die Erstrundenpartie im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. Am 13.08.2017 trifft man auf den deutschen Vizemeister der Vorsaison.

Bereits 7.300 Tickets gingen bis Montagabend im Vorverkauf weg, berichtet die Schwäbische Post (Print). Nach Leipzig seien 1.300 Tickets gegangen. Der Verkauf der Auswärtstickets startete in Leipzig erst am Montag. Heute geht es im RB-Ticketshop in die zweite Verkaufsphase. Dann können nach den Mitgliedern offizieller Fanclubs auch Fans Karten für die Partie erwerben, die schon zu Zweitligazeiten im Ticketsystem registriert waren.

Sportfreunde Dorfmerkingen unterzeichnen Stadionverträge

Gestern wurden von den Sportfreunden Dorfmerkingen auch die Verträge über die Nutzung des Stadions in Aalen unterschrieben. Der Sechstligist weicht dorthin aus, weil das eigene Stadion nicht den Ansprüchen des DFB-Pokals genügt.

Die Verträge mit der Stadt Aalen regeln „die Höhe der im Übrigen geringen Miete und Haftungsfragen“, erklärt Aalens Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann auch in der Schwäbischen Post. „Wir freuen uns, dass Dorfmerkingen nach Aalen kommt“, fügt er hinzu.

„Wir haben das Glück, dass in Aalen alle Voraussetzungen für ein Erstligaspiel vorhanden sind“, erklärt Josef Schill von den Sportfreunden Dorfmerkingen zur Stadionsuche. Auch auf den Sicherheitsdienst des VfR Aalen als sonstigen Stadionnutzer greife man für die Begegnung zurück. Das Catering übernehme man mit 80 Helfern an sieben Ausschankplätzen allerdings selbst.

Lob für Professionalität von RB Leipzig

Durch 79 Seiten Durchführungsbestimmungen zum Pokal musste sich Josef Schill kämpfen. „Ich mache eigentlich nichts anderes mehr“ als das Spiel vorzubereiten, erklärt er den besonderen Stress einer solchen Partie für einen kleinen Verein wie den aus Dorfmerkingen.

Trotzdem bleibt Zeit für Freude auf RB Leipzig. Denn Josef Schill ist mit RB-Nachwuchsleiter Frieder Schrof befreundet. „Zur Zeit telefonieren wir fast täglich“, erklärt er. Auch Sohn Martin ist in die Vorbereitung des Spiels eingebunden und lobt die Zusammenarbeit mit RB: „Es ist toll, wie sich Leipzig uns gegenüber verhält. Die sind hoch professionell und helfen einem sofort weiter.“