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„Anfrage ehrt mich sehr”: New York Red Bulls Trainer Struber lehnt Anfrage von Ralf Rangnick ab

Von (RBlive/dpa/ukr) 07.12.2021, 14:04
Trainer mit klarem Red-Bull-Profil: Gerhard Struber.
Trainer mit klarem Red-Bull-Profil: Gerhard Struber. imago images/Icon SMI

Der österreichische Fußballtrainer Gerhard Struber hat ein Angebot ausgeschlagen, Co-Trainer von Ralf Rangnick beim englischen Rekordmeister Manchester United zu werden. „Es hat eine Anfrage gegeben“, sagte der 44-Jährige am Montag in der Sky-Sendung „Talk und Tore“. „Das ist ja kein Geheimnis, dass Ralf Rangnick und ich uns gut kennen und sehr schätzen“, sagte Struber, der bei RB Salzburg lange als Nachwuchstrainer unter Rangnick gearbeitet hat und nun in der nordamerikanischen MLS die New York Red Bulls trainiert.

„Die Anfrage aus England ehrt mich sehr“, betonte der Österreicher, der von 2019 bis 2020 auf der Insel den FC Barnsley trainiert hatte. Seinen Job in New York und seine Ziele mit den Red Bulls wolle er jedoch nicht aufgeben. „Es wäre der falsche Moment, hier Abschied zu nehmen“, so Struber. „Ich fühle mich in meiner momentanen Rolle als Cheftrainer sehr wohl und glaube, dass ich in dieser Rolle die größte Wirkung erzielen kann und deswegen möchte ich diesen Weg auch weiterverfolgen.“

Dadufrch könnten die Chancen steigen, dass Jesse Marsch direkt nach seiner Demission bei RB Leipzig unter Rangnick als Trainer bei Manchester United einsteigt:

Struber kein Kandidat bei RB Leipzig

Strubers Vertrag bei den New York Red Bulls läuft noch bis 2023. Der 63-jährige Rangnick, der seit vergangener Woche bei Manchester United im Amt ist, hat beim Rekordmeister einen Vertrag als Interimstrainer bis zum Sommer 2022 unterschrieben. Anschließend wird er im Club für zwei Jahre eine Position als Berater übernehmen.

Struber, der bereits in Salzburg als Jugend- und Co-Trainer sowie beim FC Liefering und dem FC Barnsley in der zweiten englischen Liga arbeitete, wäre vom Profil her auch ein Kandidat für den Trainerjob in Leipzig. Doch bislang fiel der Name des 44-Jährigen Österreichers noch nicht, da ihm Erfahrung als Chefcoach auf höchstem europäischen Niveau sowie Renommee fehlen.