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  5. Ausgleich in 95. Minute! RB verliert gegen BVB wichtige Champions-League-Punkte

Später treffer für den bvb Punktverlust in der 95. Minute: RB geht gegen Dortmund die Kraft aus

RB Leipzig liefert bis zur Nachspielzeit eine überragende Partie gegen Borussia Dortmund ab. Danach gehen dem Team die Kräfte aus – und der BVB gleicht zum 2:2 aus.

Aktualisiert: 21.02.2026, 21:19
Leipzigs Romulo und Antonio Nusa im Zweikampf mit Dortmunds Waldemar Anton und Jan Couto (v.l.)
Leipzigs Romulo und Antonio Nusa im Zweikampf mit Dortmunds Waldemar Anton und Jan Couto (v.l.) Foto: Imago/Eibner

Leipzig/hen/dpa – RB Leipzig hat am Samstagabend in der Nachspielzeit drei Big Points weggegeben. Das Team von Trainer Ole Werner lag gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund bis zur 95. Minute 2:1 vorn, kassierte dann aber noch den Ausgleich.

Sabitzer für Brand in der Startelf

Rasenballsport bleibt damit auf Rang fünf der Tabelle. Beide Treffer für RB Leipzig vor der Pause erzielte Christoph Baumgartner (20., 41.). Kurz nach dem Wechsel verkürzte Romulo mit einem Eigentreffer nach einer Dortmunder Ecke auf 2:1 (50.), Fabio Silva schoss das glückliche 2:2 (90.+5).

Das Spiel wird uns alles abverlangen", hatte BVB-Trainer Niko Kovac vor dem Auftritt in Leipzig gesagt. Im Vergleich zum 2:0-Sieg im Hinspiel gegen Bergamo am vergangenen Dienstag rückte lediglich Marcel Sabitzer für Julian Brandt in die Startelf. In Abwesenheit der verletzten Emre Can, Nico Schlotterbeck und Niklas Süle verteidigte erneut der erst 18 Jahre alte Luca Reggiani von Beginn an.

Nach intensiven Anfangsminuten mit nickligen Zweikämpfen, in denen sich RB-Profi Brajan Gruda nach einem Zusammenprall an der Seitenlinie mit Kovac anlegte, spielten sich beide Teams früh beste Chancen heraus. Romulo (8.) prüfte BVB-Torwart Gregor Kobel aus kurzer Distanz, was die Gäste jedoch prompt mit einem Gegenstoß über Maximilian Beier konterten – der Nationalspieler scheiterte an Leipzigs Keeper Maarten Vandevoordt.

Leipzig drückend überlegen

In der Folge erspielte sich Leipzig ein ganz klares Übergewicht, immer wieder brachen die Gastgeber über die Flügel durch – besonders über Reggianis rechte Seite. Auf diese Weise dribbelte sich Yan Diomande, der im ersten Durchgang kaum zu halten war, durch die Dortmunder Reihen und fand in der Mitte Baumgartner, der den Ball ins Netz spitzelte. Die Leipziger drückten nun enorm, während der BVB ihnen viel zu viel Raum gewährte.

Selbst schaffte der BVB kaum Entlastung, besonders Torjäger Serhou Guirassy fand im ersten Durchgang nicht statt. So war es nicht überraschend, dass RB nachlegte, da Dortmund auch die Löcher auf den Flanken nicht gestopft bekam. Baumgartner veredelte eine scharfe Hereingabe von Kapitän David Raum. Die beste Chance der Borussen seit der Anfangsphase ließ der Ex-Leipziger Sabitzer (43.) ungenutzt, als Vandevoordt seinen Freistoß über die Latte lenkte.

Bensebaini rettet gegen Baku

Nach der Pause brauchte es zunächst die Hilfe der Leipziger, damit Dortmund zurück ins Spiel fand. Romulo köpfte einen Eckball von Julian Ryerson unglücklich ins eigene Tor. Doch auch nach dem Anschlusstreffer blieb der BVB zu harmlos, Leipzig machte weiter das Spiel und kam zu guten Gelegenheiten. Antonio Nusa (67.) verzog zunächst, dann rettete Dortmunds Ramy Bensebaini auf der Linie gegen Ridle Baku (73.).

Dortmunds Schlussoffensive fehlte anschließend lange die Durchschlagskraft, ehe Silva nach einen Querpass von Karim Adeyemi tief in der Nachspielzeit zu seinem ersten Bundesligator einschob. Brandt vergab danach sogar noch die Riesenchance zum Sieg (90.+8).

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